21
Mai
2015
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Aquarell – die Kunst des Loslassens

Im Herzen sind doch die meisten von uns Perfektionisten. Du doch auch, oder? Also ich auf jeden Fall. Dennoch habe ich mir angewöhnt, die Dinge etwas lockerer zu sehen, mit dem Flow zu gehen (wie es so schön heißt) und zu gucken was passiert. Man könnte es auch die Kunst des „Nicht-Wollens“ nennen.

Gerade beim aktuellen Trend Aquarell, stelle ich fest, kommt mir dieser vielleicht ein wenig buddhistisch angehauchte Lebensentwurf sehr zu pass. Spätestens wenn der mit Wasser und Farbe geladene Pinsel aufs Papier trifft heißt es: Locker bleiben!

Zum Happy PopUp Market – der fleißige Leser erinnert sich, aber falls du noch nicht dazu gehörst gibt’s hier alle Details zum Nachlesen – hatte ich gleich eine ganze Serie von Aquarell Karten gemacht. Die sind quasi die Vorläufer meinen Swaps aus Mainz.

20150301_AufDich_1

Wie du siehst, die eigentlich wirklich einzige Denksport- und Kompositionsarbeit lag hier in der Zusammenstellung der Farben und der Auswahl des Stempels. Ansonsten leg einfach los: Stempelkissen und/oder Nachfüller raus, Wassertank auffüllen und schon kannst du starten. Und denk wirklich nicht groß drüber nach! Machen statt Grübeln ist die Devise!

20150505_Watercolor_vergisskuchen

Beim Stempeln geht’s dann genau so weiter – natürlich erst wenn alles wieder trocken ist. Einmal in „Vollfarbe“ Stempeln und dann das Motiv noch mehrfach abstempeln, so oft oder so wenig wie du magst. Kleiner Tipp dazu: Wenn du wie hier einen Stempel mit Spruch verwendest, kannst du diesen (also den Spruch) beim zweiten/dritten Stempelabdruck einfach mit etwas Klebeband abdecken und schon wird alles sauber.

20150505_Watercolor_Prost

Oder alternativ nimmst du einfach Stempel und Spruch getrennt. Das macht’s natürlich noch einfacher.

20150505_Watercolor_Cheerstoyou

Dann noch etwsa Bling Bling drauf. Ja, auch bei der Männer-mäßigen Karte! Und schon kommt alles zusammen, ohne, dass du dir groß Gedanken machen musst. VERSPROCHEN!

Achso bevor ich’s vergessen … ich habe hier für die Karten kein Aquarellpapier benutzt sondern einfach den normalen flüsterweißen Farbkarton. Geht prima, aber nicht zu sehr auf die Tränendrüse vom Wassertankpinsel drücken sonst wird’s unschön fürs Papier. Sollte es doch mal passieren, einfach in Ruhe trocknen lassen, hinterher zwischen ein paar schweren Büchern pressen, wie damals in der Schule … und dann an der neues Struktur des Papiers erfreuen.

So, und jetzt bist du dran: Auf die Pinsel, fertig, los!

Wenn ich das ein oder andere Ergebnis zu Gesicht bekomme, fänd ich das natürlich wie immer spitzenmäßg!

In diesem Sinne: Namaste!

Franzi

 

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1 Response

  1. Wieder einmal sehr kreative und frische Ideen, welche du uns mit den tollen Aquarell karten zeigst. Auch den Tipp mit dem Klebeband auf dem Stempel finde ich großartig. Werde mich bestimmt demnächst mal an ein Paar schöne Aquarell karten wie die deinigen wagen. Danke für die Inspiration!

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