21
Dez
2015
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Adventskalender Tag 21: Ingwer-Lebkuchen

Endspurt! Nur noch drei Mal schlafen bis Heiligabend und ich bin – zumindest gefühlt – so richtig angekommen im Weihnachtsstress. Nichtsdestotrotz hab ich es mir nicht nehmen lassen, noch mal eine Runde Plätzchen zu backen. Diesmal gibt es Ingwer-Lebkuchen, wenn es heißt

Cookie Time!

Ich bin ja zur Zeit schon mal in Berlin bei den Ellis und dementsprechend sind alle Bilder nur ganz fix mit dem Handy entstanden und bevor noch ein paar schöne Bilder von den fertigen Keksen gemacht werden konnten, waren sie auch schon in den Bäuchen der Gäste verschwunden. Gutes Zeichen

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Wieder einmal hatte die Zubereitung des Teiges so seine eigenen Tücken: das Reiben von 80 g frischem Ingwer war ja nicht so meins. Der Rest dafür aber ok, wenn man wie es scheinbar der neue Trend ist, lange genug kühlt. Also hab ich ihn mal wieder am Vorabend gemacht und dann in meinen schicken Stampin‘ Up Kühltasche nach Berlin gekarrt.

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Da ging’s dann gleich ran an die Ausstechformen und mit Muttis Hilfe ging das alles ganz flott von der Hand. So dass vor dem Mittagessen schon alle Rohlinge fertig waren. Und ich bin verleitet zu sagen: Es ist auf dem Backblech wie im echten Leben – es gibt große und kleine Weihnachtsbäume, hübsche und nicht so hübsche. Dieser eine krumme Weihnachtsbaum hat’s mir besonders angetan.

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Das nachfolgende Dekorieren war dann nicht mehr so unsere Stärke. Und das obwohl wir eigentlich bestes Material verfügbar hatten. Nun ja, es muss halt auch geübt sein. Und schließlich geht es ja Weihnachten nicht immer nur um Perfektion, sondern darum, dass man was zusammen macht und es schmeckt. Und so habe ich mich hinreißen lassen einen grünen Alien-Lebkuchenmann zu dekorieren. Auch so ein richtig hässlicher Keks. Hahaha!

Nun aber für dich das Rezept zum Nachbacken.

Du brauchst:
  • 200 g flüssigen Honig
  • 50 g braunen Zucker
  • 80 g frischer Ingwer
  • 80 g Butter (weich)
  • 2 Eier
  • 450 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
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Und damit machst du folgendes:
  • Honig, Zucker und 3 EL Wasser unter Rühren erwärmen bis sich der Zucker gelöst hat. Dann in einer Rührschüssel ab in den Kühlschrank.
  • Während das sich abkühlt, den Ingwer schälen und reiben (bäh!)
  • Dann den Ingwer, die Eier und die Butter mit der Honigmasse zu einem flüssigen Teig vermengen und EL-weise das Mehl und Backpulver hinzugeben (besser mit dem Knethaken).
  • Nun den Teigklumpen in Frischhaltefolie ab in den Kühlschrank – mindestens vier Stunden.
  • Wenn der Teig durch gekühlt ist, noch mal kurz kneten und auf der bemehlten Oberfläche ausrollen und ausstechen.
  • Dann geht’s bei 160°C Umluft für 10 Minuten in den Ofen.

Was das Dekorieren angeht kannst du dich dann voll und ganz austoben: Zuckerguss, Schoki, Zuckerperlen, Nüsse oder vielleicht eine Buttercreme? Je nach dem wofür dein Herz schlägt. Die Plätzchen selbst sind nicht besonders süß, da kann man also gut ausprobieren, was dazu passt. Was Zitronates kann ich mir auch gut vorstellen …

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Nun gut, wie man an der Einsprachigkeit schon merkt, ich bin heut in Eile. Gleich geht es mit dem Mütterchen ins Gewühle der Hauptstadt und ich weiß jetzt schon, dass ich mich hinterher fragen werde: Warum habe ich mir das angetan? Aber wer das eine will, muss das andere mögen.

In diesem Sinne einen guten Start in die letzten Vorweihnachtstage und einmal „Durchhalten“ an alle die (noch) arbeiten müssen.

LG Franzi

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