20
Sep
2016
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Tag 1 – Brain Food Challenge

Heute geht es los… Whoowhoo! Meine Mitstreiter habe bereits knapp zwei Wochen Vorsprung, also kann ich es kaum erwarten endlich mit der Challenge durchzustarten. Ich bin gespannt wie viel sich für mich tatsächlich ändern wird. Denn erstmal beginnt ja alles ganz normal: Aufstehen, Limetten-Salz-Wässerchen trinken und auf zum Sport.

06:26 Uhr

Zack, die ersten 5 Minuspunkte eingehandelt. ein Kalium-Citrat enthält ein Süßigsmittel. Zu spät. Und der Amino-Elektrolyt-Komplex ist in dieser Hinsicht sicherlich auch nicht ganz kosher. Nun gut, aber dann lasse ich wenigstens das Whey nach dem Training weg in der Hoffnung, dass ich ja von nun an eigentlich auch so genug Proteine zwischen die Beißerchen bekomme.

Training – Unterkörper Tag – Läuft.

13:38 Uhr

Die Erkenntnis des Vormittags: Lachs ist ja mal nicht meins. Ich hatte zwar irgendwie so vor ein paar Monaten schon mal versucht meine Geschmacksnervend aran anzunähern, war aber bis dato noch unentschlossen, ob es mir schmeckt oder nicht. Jetzt steht es fest. Wir kommen nicht zusammen der Lachs und ich. Vielleich in sieben Jahren wieder. Ich werde es wie mit Oliven halten – immer mal wieder probieren, vielleicht geht ja irgendwann was.

Dabei sah es eigentlich ganz lecker aus mein Eiergericht mit Lachs, so gar zum Frühstück. Die Kollegen waren reichlich neidisch und vor allem auch reichlich belustigt über meine Miene beim Essen. Ach na ja was soll’s. Die zweite Hälfte liegt noch im Kühlschrank und wartet darauf, einem gesundheitsbewussten Mitmenschen mit Vorliebe für Lachs angedreht zu werden.

eierspeise_mit_lachs

Der Rest des Vormittags plätschert normal dahin. Angeblich habe ich gute Laune, so wird es von Dritten rapportiert. Kann sein. Außergewöhnliche Gründe – außer dass heute Tag 1 ist – gibt es dafür nicht. Kurioser Weise, gabs auch den ersten Kaffee so gegen halb zwölf. Ungewöhnlich. Sehr ungewöhnlich. Ist vielleicht doch was dran.

Erkenntnis zum Mittag: Wenn man umsteigt von Würzspinat auf Spinat ohne alles, dann sollte man das Würzen vielleicht selbst übernehmen. So war es also etwas fad. Sehr fad. Aber gemeinsam mit den vier Eiern, die ich mir aktuel maximal getraue in meiner Hand zu balancieren, hat es den Job zu meiner Zufriedenheit erfüllt. Fressi ist satt geworden.

Jetzt kreisen die Gedanken um das Abend essen. Und generell darum, wie ich das Thema „Meal Prep“ besser angehen kann. So schwer kann das mit der Planung und dem Vorkochen ja nicht sein. Oder? So jetzt aber erstmal zurück ans Telefon …

15:35 Uhr

Ehrlich gesagt bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich Lust auf einen Snack habe. Erlaubt ist es nicht. Drei Hauptmahlzeiten. That’s it. Also stellt sich die Frage nicht. Aber interessant ist es trotzdem. Ich bin eigentlich nicht der „Snacker“ am Nachmittag, aber ich so gegen fünf (oje, es ist noch nicht mal vier) überkommt mich meist der erste nächste Hunger nach dem Mittag. Während ich also dem Kollegen mit dem indischen Hintergrund mit einem Ohr lausche, lausche ich mal mit dem anderen in mich hinein.

Ich glaube es liegt einfach an der Abwesenheit der Möglichkeit einfach in das Tütchen mit Cashews neben meinem Schreibtisch zu greifen. In Kombination mit der Tatsache, dass ich gerade versuche meine Mahlzeiten der nächsten Tage zu planen. Ist mir doch eingefallen, dass ich schon letzte Woche meine Ökokiste bestellt hab und da will so einiges untergebracht werden. Phew. Ich glaube ich google das jetzt mal … also Meal Planning.

16:08 Uhr

Ich sehe mich schon mit mehr Essen als Klamotten auf Dienstreise starten am Mittwoch. Jetzt stelle ich mir dieses Äffchen vor, das sich die Augen zuhält. Ein sehr treffendes Bild.

16:37 Uhr

Finde keinen Abnehmer für das Lachs-Ei.

20:39 Uhr

Ich muss den Rechner ausmachen, es geht ja bald ins Bett. Und dieses Rechnerlicht ist wohl nicht gut für den Schlaf. Macht einen wach.

Und das Hühnchen fürs Frühstück muss/müsste ich auch noch Braten. Aber für die persönliche Veränderung hab ich schon was getan. Check. Nicht lachen … Ich hab nach dem Kochen die Küche ordentlicher verlassen als ich sie vorgefunden hab.

Fazit

Ich denke rein essentechnisch war heute erstmal noch gar nicht so viel anders als sonst. Ich vermute es findet alles mehr in meinem Kopf statt. Also zu wissen, dass es vorerst keinen Mozzarella, Frischkäse, Prosciutto und Co. gibt. Es fühlt sich schon an wie ein Verzicht.

Ansonsten: Ich muss mich mehr mit der Planung beschäftigen und mich vom Essen inspirieren lassen. Kann doch nicht sein, dass mir nix zum Essen einfallen will. Recherche zur Zubereitung muss ich auch noch machen. Oje, der Tag braucht jetzt schon mehr Stunden. Ich mach mich raus.

Franzi

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