Brain Food Challenge

Tag 15 – Brain Food Challenge

Willkomme im Feiertag!

08:35 Uhr

Uff, schon so spät?!?! Da hab ich aber lange geschlafen und gleich beschleicht mich schon wieder die Panik, dass der Tag gelich vorbei ist. Na gut, Panik nun nicht gerade, aber der leise Gedanke.

Kurzer Check, was sagt das Jawbone? Ah,  ja! 133% = 10 Stunden 39 Minuten Schlaf. Bin wohl mal wieder während des Tatorts eingeschlafen.

09:22 Uhr

Mal eine Episode vom Frühstückstisch der Casa Mankbach. Sie heißt:

Frühstück versus Frühstück

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links – der Grinch | rechts – meine Wenigkeit

09:24 Uhr

Vielleicht hätten es ja auch 3 Eier getan. Die waren ja auch Größe L …

10:13 Uhr

Ich habe mir eine neue Waage ausgesucht. Leider teuer. Ach so, eine Körperwaage. Wenn man sich schon grad wegen Challengen nicht wiegen oder anderweitig vermessen darf, kann man ja wenigstens mal gucken. Wie Schaufenster-Shopping.

Wobei mich das gar nicht stört. Ist ja auch nicht so, dass ich mich normalerweise ständig wiege oder so. Ich nehme es mir zwar immer wieder vor, es regelmäßig zu tun, aber dann vergesse ich es einfach. Wichtiger ist ja auch, dass man sich wohlfühlt.

Auf jeden Fall, diese neue Waage … die kann sogar den Wetterbereicht. Mal ganz übertrieben gesagt.

10:48 Uhr

Man muss sich doch eigentlich nur zu helfen wissen! Habe ja keine Tiefkühletiketten, weil koche ja eigentlich nicht so gut wie nie vor. Und eigentlich will ich ja diesen Froster auch mal abtauen. So wird das nix. Auch nicht mit Malerkrepp.

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13:24 Uhr

Der Moment, in dem man merkt, dass man vergessen hat die Ökokisten-Bestellung abzuschicken.

No Obst and Gemüse for me this week.

15:52 Uhr

Ich komme gerade vom Sport heim, draußen regnets und ich will unbedingt eine Runde mit meinen Gummistiefeln drehen. Keine Ahnung warum. Ich mag Regen nicht. Ganz im Gegensatz zum Grinch. Den kann ich aber erst zu einem Spaziergang in ’ner Stunde motivieren. Ok, warten und basteln.

17:21 Uhr

Gummistiefel an. Spaziergang geht los. Regen weg. Und nirgendswo ne ordentliche Pfütze, um mal reinzuspringen. Kann doch nicht wahr sein?!

18:05 Uhr

Oh, Pfütze!

18:22 Uhr

Wir stehen beim Asiaten. Also beim Asia-Imbiss. El Grincho braucht ja auch was zum Abendessen. Wenn man Hunger hat und hier ne Viertelstunde wartet während ständig Essen an einem vorbei getragen wird, fetzt das gar nicht.

Schreibe erstmal eine Nachricht an unsere Brainfood-WhatsApp-Gruppe. Quasi Beistand erbeten.

19:02 Uhr

WhatsApp an „Brainfood“:

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Das Ende vom Lied.

Ich bekomme Daumen hoch zurück und ich bin ein kleinwenig stolz. Was ich schon in der Vergangenheit bei solchen „Versuchungen“ festgestellt habe ist, dass das Wissen, dass ich es hinterher bereuen würde, dass es gar nicht so gut schmeckt, wie man es sich ausmalt, und dass es mir hinterher stundenlang schwer im Magen liegt, mich schon davon abhält, dem „schnellen Genuss“ nachzugeben.

Mal abgesehen davon, habe ich gesagt ich ziehe diese Challenge durch, also ziehe ich sie verdammt noch mal auch durch. Punkt.

Fazit

Mit dem Essen ist nachwievor alles super. Ich fühle mich gut, verdaue gut und trainiere meine Willenskraft (auch wenn meine Willpower-Running Tasche kaputt ist – kleines Wortspiel).

Mit dem persönlichen Veränderungsziel wird es gerade etwas schwerer. Aber ich bemüh mich und reiße mich zusammen. Ich merke aber, dass ich hier eher geneigt bin zu sagen:

Heute vielleicht nich…

Da ist es eigentlich ganz gut, dass mich der Grinch immer damit aufzieht, dass ich heute keine Punkte für Ordnung bekomme. Dann fühle ich mich in meiner Ehre angestachelt und mache doch noch was. Meist so gar noch etwas mehr.

Also mein Tipp: Weiht jemanden in das persönliche Veränderungsziel ein, der euch immer wieder daran erinnern kann, was ihr eigentlich wollt.

Franzi

Tag 14 – Brain Food Challenge

07:30 Uhr

Och ich bin müde. Ich will nicht aufstehen. Dieses lange aufsein ist nichts für mich. Dabei waren wir doch gestern nur im Kino. Ok, wir sind dann noch aus der Stadt nach Hause gelaufen, was sehr schön war. Aber leider die Nacht jetzt auch zu kurz für meine Schlafbedürfnisse.

08:15 Uhr

Der Kaffe is fertig. Meine Waffeln sind fertig. Frühstück – losgeht’s!

Habe heute das süße Ei von neulich im Waffeleisen probiert. Geht gut. Und wenn man wahrscheinlich nicht so ungedurldig ist wie ich, dann werden die Waffeln auch knusprig. Banane hab ich diesmal weggelassen. Dann wird es zwar nicht ganz so süß, aber ich will ja nicht so viel Fruchtzucker.

08:33 Uhr

VOLL. Richtig voll. So richtig vollgefressen. Ich würde behaupten drei Eier hätten es auch getan statt vier.

09:06 Uhr

Ich versuche zu rekapitulieren, was ich die letzten Tage so gespeist habe. Carsten hat uns gebeten, für 7 Tage Ernährungsprotokolle zu scheiben. Prinzipiell gar kein Problem, weil tracke ja meine Mahlzeiten eh. Aber aktuell komme ich nicht hinterher…

  • Einkaufen
  • Mahlzeiten planen und vorbereiten
  • Abwiegen und notieren
  • Punkte für die Challenge tacken
  • Ordnung halten
  • Blog füttern
  • selber essen

… und quasi doppelt die Mahlzeiten tracken. Das wird schon fast ein bisserl stressig. Wie schon mal erwähnt: Ich hab gar keine Zeit mehr fürs Fernsehen. Außer für Tatort heute Abend.

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Egal, ich bin also froh, dass ich überall meine kleinen Post-its mit Notizen und meine Handyschnappschüsse habe, von denen ich jetzt einfach abschreiben kann.

11:28 Uhr

Mei, wo ist die Zeit hin? Ist ja fast schon wieder Zeit, über’s Mittagessen nach zu denken.

13:08 Uhr

Toni, ebenfalls ein Challenge-Mitstreiter, hatte neulich Schwarzwurzel. Hab ich gedacht:

Oh, wie geil. Will auch!

Also Schwarzwurzel gekauft. Doch jetzt die Frage: Ist Schwarzwurzel im Glas bereits vorgekocht?

Schreibe WhatsApp an Mutti. Mutti wird das wissen.

13:22 Uhr

Während meine Buletten braten, denke ich daran, meine Ökokiste zu befüllen.

13:25 Uhr

Noch keine Antwort von Mutti. So langsam muss ich mich aber mal entscheiden, was ich mache. Also rufe ich sie an.

Ja, Schwarzwurzeln sind vorgekocht. Alles klar.

13:33 Uhr

#einfachaberlecker

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14:19 Uhr

Mache mich zu Fuß auf den Weg nach Stötteritz. Das Wetter ist schön und ein wenig Bewegung wollte ich heute eh noch haben. Danach soll’s mit der S-Bahn zur Messe gehen. Schauen wir mal.

16:23 Uhr

Messehall 4. Kreatives Gestalten. Mittendrin: ein riesiger Stand mit Süßigkeiten.

Ist das euer Ernst?

Was hat das denn bitte hier zu suchen? Nicht das ich wirklich versucht bin, nein, gar nicht. Gummibärchen sind eh nicht meins. Aber es hat halt zum einen nix mit der Messe (Modell – Hobby – Spiel) zu tun und zum anderen muss man damit doch nicht noch das Klischee des etwas beleibteren Bastlers unterstützen/forcieren! Wenn man, wie ich, dem Bastelhobby nachgeht, dann sitzt man eh die ganze Zeit nur am Basteltisch und bewegt sich von der Natur der Sache her wenig. Aber da muss ich doch nicht noch Süßkram daneben stellen! Argh!

18:27 Uhr

Tea Time! Ich will einen meiner neuen ausprobieren.

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Granatapfel – Goji Beeren – Hibiscus. Das klingt so lecker. Und riecht total lecker. Und ich muss zugeben, das Öffnen der Dose hat ein bisschen was, von Erdnüssen. Also nur so vom Verschluss her. Eine „Erdnuss-Dosen-Öffnen-Ersatz-Handlung“ sozusagen.

19:35 Uhr

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Wirsing kocht. Es soll Eintopf geben.

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Während dessen blättere ich mal durch meine Rezeptbücher. Da wird sich doch was finden lassen für die Abwechslung.

20:15 Uhr

Tatort. Mein mittlerweile einziges Fernseh-Erlebnis der Woche. Aber ohne geht’s einfach nicht.

Fazit

Wenig neue Erkenntnis. Außer: Schwarzwurzeln sind ein völlig unterbewertetes Randgruppen-Gemüse. Esst mehr Schwarzwurzeln! Ich jetzt definitiv wieder öfter. Und bestimmt gibt’s noch mehr so Randgruppen-Gemüse, das wieder entdeckt werden will.

Ran da.

Franzi

 

Tag 13 – Brain Food Challenge

Meine Eltern sind da und so läuft die Tage alles etwas anders als sonst. Ein klein bisschen herausfordernder, da ich mehr „on the Road“ statt in der eigenen Küche bin.

07:55 Uhr

Verdauung läuft. Alles wieder im normalen Bereich. Keine weiteren Details.

09:03 Uhr

Ich habe Ameisen in den Schuhen!

Das hab ich früher immer gesagt, wenn mein Papa mich auf den Schultern getragen hat und mir die Füße eingeschlafen sind. Ich erinnere mich an einen 1. Mai, an dem ich damit glaub ich alle wahnsinnig gemacht habe. Ich sehe es noch vor mir: Schuhe aus, nix drin, Schuhe an, aber es krabbelt. Und so ging das mehrere Runden.

Jetzt krabbelt mein Gesicht ganz fürchterlich von Anstrengung. Das Training ist durch. Ich kann die Arme nicht mehr heben. Irrsinnig interessant wie der Körper so reagiert. Dieses Kribbeln im Gesicht kenn ich sonst nur von der einen Panikattacke, die ich vor ein paar Jahren hatte.

Dabei hab ich doch „nix weiter“ gemacht als seated lateral raise, innenrotiert mit 2 kg Hantel. Sieht so aus:

Bild: Daniel Ebert

Bild: Daniel Ebert

Insgesamt so oft bis keine einzige Wiederholung mehr geht. RPE 10 nennt sich das. Rate of perceived Exertion = Rate der wahrgenommenen Anstrengung. 10 ist das das Maximum auf der Skala nach Borg. Ich kann also meine Trinkflasche nicht mehr zum Mund heben. Tolle Wurst!

09:40 Uhr

Oh, dieser Duft! Mein eingelegtes Hühnchen vom Vortrag ist grad in der Pfanne gelandet. Oh wie lecker, dieser Thymian duftet. Ich steh ja auf Thymian. Aber vielleicht ist es doch etwas viel Hühnchen zum Frühstück angesichts der Tatsache, dass ich mir auch den gesamten Eichblattsalat vorknöpfen will?

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10:38 Uhr

Es klingelt an der Tür. Die Ellis sind da. Und mit ihnen kommt mein Waffeleisen. Yey!

Habe doch neulich das süße Omlette gemacht – und anbrennen lassen. Carsten meinte, man kann es auch gut im Waffeleisen machen. Das will ich jetzt mal ausprobieren.

12:39 Uhr

Ich hab Hunger.

Wir wandeln auf der Suche nach den Spuren der Vergangenheit durch Löbnitz-Bennewitz, wo meine Urgroßeltern lebten und Mutti immer die Sommerferien verbrachte. Vom Bäcker hier, habe ich schon viele Geschichten gehört. Zum Glück hat er zu.

13:48 Uhr

Bergbau-Technik-Park. Immer noch Hunger. Noch mehr Hunger eigentlich.

14:36 Uhr

Endlich. Das Essen kommt. Danke Kanupark!

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Es gibt Rinderfilet mit Salat. Das Hausdressing habe ich vorsichtshalber abbestellt und stattdessen bekomme ich Essig und Öl zum selber machen. Brot und Butter wird an die „Mitesser“ verteilt und schon sind wir clean. Wieder eine Hürde gemeistert.

15:10 Uhr

Eisbecher fürs Väterchen. Sieht lecker aus. Ist wohl aber ziemlich süß und hat zu wenig Früchte.

15:51 Uhr

Wie blöd der Fleischer zweiter Wahl auf der Bornaischen Straße hat schon zu. Dabei muss ich mich doch noch für die nächsten Tage versorgen. Grrrrrrr. Na ja, fahre ja mit Mutti in die Stadt, da wird sich schon was finden.

17:15 Uhr

WhatApp von Fressi 2:

Peanut Butter Eiweiß ist Kacke

Ups, das hab ich ausgesucht. Keanut Butter Cookie. Ich fand das klang super lecker. Und ich denke mir so schlecht wird es schon nicht sein. Kann es aber erst in einigen Wochen verifizieren. Hey Proteien nach dem Training ist ja gerade raus, wegen weil und überhaupt aufgrund von Zucker.

17:30 Uhr

Wochenendeinkauf – Check! Eine Schweinelende, ein Pfund Rinderhack und Minutensteaks vom Huhn. Läuft. Dazu noch ausreichend Grünzeug.

Meine Seele ist beruhigt, dass ich auch genügend zu Essen habe. Ich trage ja manchmal wirklich erste Sorge, dass mir zwischendurch das Essen ausgeht. Schrecklich wäre das.

17:46 Uhr

WhatsApp von Fressi 2:

Habe es nicht ausgetrunken und kaufe nachher neues.

Oje, das Proteinpulver muss wirklich schlecht sein. UUUUPS. Ich biete mal an, gegen mein verbliebenes Erdbeer zu tauschen….

18:24 Uhr

Abendessen. Klassischer Tisch: Brot, Magarine, Aufschnitt. Dazwischen ich mit drei hartgekochten Eiern und Rohkost.

19:12 Uhr

Snackbar im Kino. Ich gehe mal davon aus, dass wenige ihren Gutschein für ein großes Wasser einlösen.

22:10 Uhr

Wir laufen nach Hause. Sin so circa 4 km, also eine Stunde wenn man’s gemütlich angeht. Macht 4 Extrapunkte für Bewegung – katsching! Dafür gehen die Punkte für zeitiges Schlafen flöten, aber das war mir schon vorher klar.

Fazit

Es geht wirklich mit dem auswärts Essen. Ok, man muss in Kauf nehmen, hier und da vielleicht mal ein ganz klein wenig schräg angeguckt zu werden, aber mein Gott. Halb so wild.

Körperlich ist alles im grünen Bereich. Es gibt nix zu beklagen, allerdings gerade auch keinen großen Veränderungen zu verzeichnen.

Franzi

Tag 12 – Brain Food Challenge

06:55 Uhr

Ich stehe in der Küche, schnippeln Hühnchen und ändere mal wieder meinen Plan. Hühnchen wird eingelegt und gibt’s dann doch erst morgen zum Frühstück.

Marinade diesmal:

  • Olivenöl
  • Saft einer Zitrone
  • Thymian
  • Zwiebelgranulat
  • Salz & Pfeffer

Ich bin der Meinung das muss länger wirken und kann deswegen nicht sofort in die Pfanne gehauen werden. Also packe ich Eier ein.

07:41 Uhr

Viel zu spät. Keine Zeit, keine Zeit. Sicher komme ich zu spät zum Yoga. Ich kann doch gar nicht so schnell Radfahren mit meinen schwachen Beinchen von gestern.

08:24 Uhr

Yoga. Tadasana. Ich bin ein Berg. Ein hungriger Berg. Ein hungriger Berg, der vielleicht gleich umfällt.

09:30 Uhr

Ich hab mich entschieden, noch zum Daily mit meinem Team im Büro zu bleiben. Wollte ja eh noch hier frühstücken. So sitze ich also mit drei Spiegeleiern und einem großen Salat im Konferenzraum. Das Daily beginnt mir der Frage: „Du willst uns jetzt aber nicht Spiegeleier voressen, oder?“

Was für eine Frage …

Ja!

9:59 Uhr

Ok. Ich bleibe komplett im Büro. Ob ich nun hier oder da am Rechner sitze (und meine Berichte der letzten beiden Tage schreibe – öhm räuspern) ist ja nun auch Wurscht. Und so muss ich weniger mit dem Rad hin und her. Obwohl… wären ja vielleicht Bewegungspunkte gewesen.

Heißt aber auch ich werde meinen Schreibtisch wieder zumöhlen. Argh.

11:27 Uhr

Mutti ruft an. Die Ellis sind im Landeanflug. Ab jetzt wird’s also wirklich spannend mit Essen.

11:45 Uhr

Muss schon wieder meinen Schreibtisch aufräumen. Habe ja bei meiner Anwesenheit im Büro schon wieder Zeug drauf postiert. Da frage ich mich:

Zählt es eigentlich auch „pro Veränderungsziel“ wenn ich an einem Tag einfach mal keine Unordnung gemacht hab?

Das wäre ja schließlich auch schon eine Verbesserung. Also wenn quasi Ordnung ist und ich dann nix so anfasse, benutze, verräume oder was ich halt sonst mache, so dass es unordentlich wird, hab ich dann was für meine „Ich möchte ordentlicher sein“-Ziel getan? Oder ist das dann einfach eine Vermeidungsstrategie? Ich bin mir unschlüssig.

13:24 Uhr

Das Väterchen nascht ein Magnum classic. Ein bisschen neidisch bin ich schon für einen kleinen Moment.

14:06 Uhr

Eklat in der Kiwara-Lodge! Nach einem Disput meiner Mutter mit der Kassiererin, ist das Essen heil an unserem Tisch – mit Blick auf Zebras, Giraffen und Co. – angekommen. Zum Glück. War gar nicht leicht mit der Auswahl, aber ich glaube machbar.

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Für mich gab es gebratenen Wels (Fisch, ich bin selbst ganz überrascht!), Rettich-Kohlrabi-Salat mit Kokosmilch, Radieschen-Salat mit Frühlingszwiebeln und Möhren sowie Gurkensalat. Klingt doch eigentlich ganz ok, oder? Schmeckt auch ganz lecker. Vor allem der Rettich überrascht mich positiv.

15:51 Uhr

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Kaffee-Pause im Gondwana-Land. Eigentlich bin ich um die Zeit ja schon raus mit Kaffee, aber aus Geselligkeit kann man ja mal eine Ausnahme machen. Außerdem hab ich das Gefühl, mein Mütterchen hält mich so langsam auch schon für einen Freak. Stimmt’s Mutti?

18:44 Uhr

Wir sitzen im Beefers in der Innenstadt. Steak Haus, dachte ich, ist gefahrenfreie Zone. Zack steht als Gruß aus der Küche selbst gebackenes Brot auf dem Tisch.

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Links: Pita Brot – Rechts: Kokos-Walnuss-Brot

Und es riecht so gut … Aber stark geblieben.

19:00 Uhr

Essen ist da!

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Zugegebener Maßen, irgendwie hatte ich mir die Portion etwas größer vorgestellt. 220g Argentinisches Rumpsteak und Spinat mit Macadamias. Keine Kräuterbutter.

Fazit

Wow es ist um einiges schwieriger, unterwegs zu essen. Unterwegs in Gesellschaft. Dennoch finde ich habe ich mich für heute ganz gute geschlagen. Ich bin gespannt, wie es die nächsten beiden Tage läuft.

Gemütszustandsmäßig ist alles entspannt. Es gibt nix zu beklagen.

Franzi

Tag 11 – Brain Food Challenge

Das wird nicht mein Tag…

06:00 Uhr

Wenn man schon beim Aufwachen, also eigentlich schon einen Tick davor, merkt, dass man Kopfweh hat … dann weiß man es kann eigentlich gar kein guter Tag werden. Vielleicht hilft der Morgendrink.

06:54 Uhr

Fühle mich inspiriert vom Frühstück von Maja, einer Mitstreiterin, das sie gestern in unsere Gruppe gepostet hat. Süßes Ei. Ich hatte eh schon überlegt, dass in Kuchen und Eierkuchen ja auch Ei mit süß zusammen ist. Warum dann also nicht den ganzen anderen Mist einfach weglassen. Also habe ich es probiert und prommt gleich mal die Bananen anbrennen lassen. Rauchschwaden in der Küche. Aber sieht lecker aus.

07:45 Uhr

Zwischenstopp im Konsum. Eh, wie kann man denn immer irgendwas vergessen. Ich brauche ein Gurke.

08:34 Uhr

Oh man, ja es ist lecker! Ich will mehr davon!

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Was steckt drin?

  • 1 kleine (wirklich kleine) Banane (sonst eine halbe, in Scheiben angebraten
  • 3 Eier
  • gehackte Walnüsse
  • geschrotete Leinensamen
  • Sesam
  • 1 EL Kakaopulver (ungesüßt versteht sich)
  • Zimt und gemahlene Vanille

Ich glaube das war’s schon. alles gut verrühren und ab auch die Bananen. Topping dann bei mir einfach aus Himbeeren und Kokos-Chips. Maja hatte Aprikosenmark. Sicher auch lecker.

11: 45 Uhr

Simone und ich beschließen heute draußen zu essen, weil das Wetter so schön ist. Aber erst heißt es Salat schnippeln.

12:06 Uhr

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Ohne Kommentar.

15:03 Uhr

Immer noch Kopfweh. Schmerztablette will ich nicht. Meine ganze Hoffnung ruht heute Abend auf dem Sport. Normalerweise gehen meine Kopfschmerzen beis Sport weg, weil man einfach so viel anderes hat mit dem sich der Körper dann beschäftigen muss. Ich hoffe der Plan geht auf.

18:16 Uhr

Ich rolle aufs Gehöfft im Werkstättenweg. Bin heute das erste Mal seit über einem Jahr zum Crossfit Training. Beim Hannes in der Rambox.

Schon vom Weiten sehe ich, es wird am Assault Bike rumgefummelt. Speiche locker.

18:41 Uhr

Speiche wieder fest. Kann losgehen.

19:53 Uhr

Robert und ich stecken noch mitten in unserem Team-WOD. ABER: Die Kopfschmerzen sind weg. Dafür schmerzt alles andere. 😀

20:22 Uhr

Post-Workout Happy Face. #nofilter

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Es ist so schön, zurück zu sein. Diese Gefühl von:

Mir tut alles weh und ich dachte, ich sterbe, aber ich will noch mal!

Wie blöd, dass ich jetzt noch 9 km quer durch die Stadt nach Hause radeln muss.

20:59 Uhr

Der Moment in dem die Ampel an deinem Lieblingsburgerladen rot ist und du weißt, dass du dort nichts essen kannst.

Dieser Duft…

21:34 Uhr

Essen ist fertig. Mittlerweile habe ich gar keinen Hunger mehr. Auf Kochen hatte ich gleich gar keine Lust. daher ganz spartanisch:

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Werde wohl seit langem Mal wieder im Bad essen.

21:49 Uhr

Es klopft an die Badezimmertür. Ah, der Grinch ist da. Er steckt den Kopf durch die Tür: „Was haben Sie gebraten?“

Wildschwein.

Er findet die Antwort – oder meine Betonung oder beides – so lustig, dass er durch die Wohnung läuft „Wildschwein!“ … „Wildschwein!“ … „Wildschwein!“

Kriegt sich auch kaum ein, wie ich mit meinem Teller in der Badewanne sitze. „Muskel aktiv“ Bad mit Wacholder versteht sich.

Fazit

Ich bin fix und alle. Aber irgendwie auch ein klein bisschen stolz, dass ich trotzdem ich mich nicht so wohl gefühlt hab, beim Sport war (mich dafür wahrscheinlich morgen nicht mehr bewegen kann, aber egal) und nach wie vor keine „Probleme mit den Regeln“ habe.

Beobachte aber seit ein paar Tagen meine Darmtätigkeit. Ich glaube da ist eine Veränderung im Gange. Aber nix genaues weiß man noch nicht. Ist vielleicht auch nicht das appetitlichste Thema zum Schreiben. Lieber mehr Fotos von leckerem Essen nehme ich an.

Keine Sorge, es wird keine Fotos vom Stuhlgang geben. Um Gotteswillen. NEIN!

Franzi

Tag 10 – Brain Food Challenge

Ein Drittel ist schon fast geschafft!

06:15 Uhr

Argh! jetzt war ich so gut im Zeitplan und schwubb geht meine heiß geliebte Sporttasche kaputt. Kann doch nicht sein.Jetzt hab schon schon fast keine Lust mehr. Alles umpacken und das kostet so viel Zeit!

06:38 Uhr

Werde mit schönem Morgenrot am Fitti belohnt.

07:50 Uhr

Oh Gott, meine Beine sind wie Wackelpudding! Dieser neue Trainingsplan hat’s in sich und ich mega Hunger. Wie immer also.

09:07 Uhr

Frühstückszeit. Es fällt etwas einfach aus. Eier, die halbe Birne, die vom Salat am Vorabend noch übrig war, Möhre, Tomate und eine Pflaume, die ich von Simone stiebitzt habe. Simone mag nämlich eigentlich gar kein Obst und so langen die Pflaumen schon seit Tage sträflich missachtet auf ihrem Schreibtisch. Zeit, dass sie etwas Liebe bekommen.

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11:45 Uhr

Körperklaus-Alarm! Da ich wegen Ökökiste heute mit dem Auto im Büro bin, habe ich mir für meine Mittagsspritztour ein Fahrrad geborgt. Allerdings ist Björn, der Verborger, mindestens einen Kopf größer als ich. Ich seh aus auf dem Rad. Nein, neben dem Rad. Der Sattel reicht mir bis zur Taille, ich fühle mich wir ein Zwerg.

Das Fahren geht eigentlich nur im Stehen. Mit meinen kurzen Beinchen (bin ja Sitzriese) komm ich nicht wirklich an die Pedale, was das ganze ungleich anstrengender macht. Und Bewegungspunkte bringt.

12:04 Uhr

Sportgymnasium. Da hat man es zu Schulzeiten nicht auf die Sportschule gebracht, dann halt jetzt. Mei, die sehen auch alle aus wie Sportler. Vielleicht war ich doch ein moppeliges Kind?

12:24 Uhr

Sitze in meiner Besprechung und alle reden über Mittagessen. Ja, ich will auch. Schließlich warten im Büro noch ein paar Bouletten auf mich. Aber muss ja erst noch mit dem Rad zurück. Zum Glück ist es nicht weit.

13:45 Uhr

Oh weh … mir ist schlecht … ganz schlecht … so wie ich setzt mich besser mal vors Klo schlecht.

13:59 Uhr

Alles wieder gut.

14:15 Uhr

Meine Ökokiste ist da! Sehr schön die Ankündigung des Kollegen:

Da steht ne Kiste vor der Tür. Wisst ihr was es damit auf sich hat?

Ja, ja, ja! Meins, alles meins! Total dämlich eigentlich. Ich weiß ja genau was ich bestellt hab und trotzdem freue ich mich wie ein kleines Kind, wenn die Kiste endlich ankommt und ich die Sachen anschauen kann. Dieser Mangold … eine Augenweide.

17:00 Uhr

Ich stehe bei Daniel im Wohnzimmer und werde meine Hüftverspannung entledigt. Alte Scheiße! Wenn ich nicht wüsste, dass das Gestreiche, Gedrücke und Gedehnte hilft, würde ich jetzt winselnd auf dem Boden liegen und um Gnade betteln. Aber er hat’s halt drauf.

17:24 Uhr

Hüfte ist fast wie neu geboren. Oberschenkel brennt wie Hölle. Also die Haut ist warm.

17:55 Uhr

Fleischer. Bornaische Straße. Gutes Angebot. Ich nehme Huhn, eine wenig hack (damit es am Abend nicht über ist), Wildschwein-Medaillons und zwei Bauchlappen vom Kaninchen. Die Zubereitungsempfehlung gibt es von der Felischersfrau gleich dazu. Top!

18:30 Uhr

Habe diesmal gleich 16 Eier gekauft. Und treffe meinen ausgepowerten Grinch vorm BioMare. Er macht jetzt Mittwochs immer Sport mit den Iron Mindern. Find ich gut.

20:54 Uhr

Wohnzimmer aufgeräumt. Zumindest zwei Drittel. Check! Ich bin zu frieden!

Fazit

Nach wie vor läuft es gut. Keine großen Beeinträchtigungen bisher. Auch kein Wunsch auf irgendwas bestimmtes in Bezug auf Nahrung, also dass ich denken würde mir fehlt was oder so.

Fühlt sich grad eher an, als kann man das „ewig“ machen. Aber wahrscheinlich ist das einfach mal zu überambitioniert und ja aktuell auch gar nicht mein Ziel.

Grüße,
Franzi

Tag 9 – Brain Food Challenge

06:22 Uhr

Ahhhh ich habe verschlafen! Zwar nur so 20 Minuten, aber meistens bringt mich das trotzdem aus der Bahn. Gott bin ich froh, dass ich gestern schon so schön mein Essen vorbereitet habe, dass ich jetzt nur noch alles einsacken muss.

07:13 Uhr

Weil ich heute Frühstück, Mittag und Abendessen durch die Gegend karre, habe ich meine Fahrradtaschen wieder rausgekramt. Ich glaube es ist das erste mal seit wir 2013 mit dem Rad um Island gefahren sind, dass ich die Taschen in Benutzung habe. Oder gab’s da noch mal ein Intermezzo? Auf jeden Fall erstmal wieder ungewohnt mit dem Gepäck. Aber: Wer das Eine will, muss das Andere mögen.

07:36 Uhr

Kaum komm ich ins Büro, wird da schon wieder Kuchen ind er Cafeteria aufgestellt. Das kann doch gar nicht sein. Das ist das dritte Mal seit ich in der Challenge bin, dass es hier Kuchen gibt. Diesmal ist der Verursacher auch noch mein ureigenster Büro-Mitbewohner.

Bergeweise Kuche! Soweit das Auge reicht!

ich entscheide mich, ein wenig davor zu stehen, ihn an zu schauen und kräftig leckeren Kuchenduft zu inhalieren. Wie sich herausstellt ist das zur Befriediegung der Sinne völlig ausreichend. Gutes Gewissen inklusive, denn so weit ich weiß wird über die Nasenschleim noch keine Nahrung aufgenommen.

10:02 Uhr

Ich friere heute ohne Ende und dann wird hier auch noch das Fenster sperrangelweit aufgerissen. Bibber bibber!

Vielleicht auch eine Folge der Umstellung? Oder einfach nur Herbst?

11:23 Uhr

So muss sich jemand mit Gesichtslähmung fühlen. Vielleicht befinde ich mich in einer Simulation? Nein, ich liege auf dem Zahnarztstuhl. Eingriff 2/3 der heutigen Unternehmung ist gerade abgeschlossen und ich kann weder spülen, spucken noch gescheit reden. Alles lahmgelegt vom Kinn bis zum Augenlid. Nüscht geht mehr. Mittagessen adé. Kann man sich eigentlich wegen betäubingsbedingter Gesichtslähmung krankmelden? Telefonieren kann ich so nicht. Oh geht weiter. Zahn Nummer drei.

Total cool (also für Freaks wie mich), durfte ich heute über einen Spiegel der Zahnärztin über die Schulter gucken. schon echt tricky was da so abgeht. Überkopf und im Spiegel und seitenverkehrt und alles ganz klein. Respekt. Was mich aber noch mehr freut, dass dann nach heute erst mal alle Stellen, die seit Jahren zur Beobachtung ausgeschrieben waren, endgültig versorgt und abgehakt sind.

12:00 Uhr

Man nennt mich jetzt Joker. Halbseitiges Grinsen und so. Ich muss selber ja selber lachen wenn ich mir zuhöre. Auf die Frage, wie lange das jetzt noch anhält, muss ich leider sagen:

So… zwei Stunden noch…?!

12:12 Uhr

Grausige Erkenntnis: Nicht nur kann ich ja nichts essen, aber ich kann ja auch nichts trinken. Läuft ja alles wieder raus. Ach das ist doch alles Mist.

12:35 Uhr

Wiederentdeckung des Strohhalms. Trinken!

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12:38 Uhr

Simone liegt vor Lachen fast am Boden als ich versuche, mit dem Strohhalm zu trinken. Wir halten es auf Video fest (unbedingt Snapshots im Fazit ansehen!) und kommen aus dem Lachen nicht mehr heraus. Eine Freude, die doch den anderen Kollegen nicht vorenthalten bleiben sollte. Also mache ich mich mit meiner Tasse samt Strohlhalm auf zu meinem Team. Wenn wir schon sonst nix zu lachen haben…

13:35  Uhr

Ich sterbe gleich vor Hunger. Ich muss essen. Jetzt sofort. Wo ist meine Tupperdose…

13:41 Uhr

Gut, ich glaube ich esse noch nicht.

  1. Bekomme ich den Mund nicht weit genug auf, um zu essen.
  2. Bekomme ich das Essen, wenn es dann im Mund ist, nicht koordiniert oder gekaut ohne mir ständig auf Lippe und Wange zu beißen.

Schaue ich mein Essen jetzt also einfach nur an. Vielleicht macht das ja auch satt.

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16:25 Uhr

WhatsApp von Mutti

Dann melden  wir uns zur Info-Veranstaltung bei dir an. Spezialthema: ABNEHMEN !!!

16:44 uhr

Ich kümmer mich ums Abendessen. So ein Faux-pas wie letzte Woche, dass ich hungrig im Seminar sitze soll mir nicht noch mal passieren. Zum einen kann ich mich dann nicht richtig aufs Thema konzentrieren und zum anderen ist es dann ja auch schon viel zu spät zum Essen, wenn ich nach Hause komme.

Auf zu einer Runde Salat schnippeln im Büro.

19:37 Uhr

Ohhhhhh! Heute geht es um Eiweiß! SPANNEND!

21:20 Uhr

Ab aufs Rad und schnell nach Hause quer durch die Stadt. Gut, dass ich schon gegessen hab sonst wäre das jetzt ganz hässlich geworden. Phew!

Fazit

WhatsApp von Mutti

Macht Essen dann noch Spaß?

Oh ja, das macht es . Sehr viel sogar. Ich finde es toll, neue Sachen auszuprobieren und das Kochen neu zu entdecken. Und gut tut es mir auch noch. Dann kann es doch gar nicht falsch sein, oder?

Franzi

Tag 8 – Brain Food Challenge

Woche zwei …

06:36 Uhr

Ich bin ein Kind der traditionellen Zahnpasta. Aus der Tube. Ich mag auch diese flüssigen nicht, die auf dem Kopfstehen.

07:03 Uhr

Habe mir überlegt heute mal wieder mit dem Rudergerät zu starten. Früher habe ich das ja immer als Erwärmung gemacht … 500m rudern. Ja, mach ich.

Was ich mich aber frage auf dem Weg zum Gerät: Wer hat denn hier alle Fenster aufgerissen?! Es ist kalt, verdammt.

Notiz an mich selbst: Zeit, wieder was langärmeliges zum Überziehen in die Sporttasche zu stecken. Es ist Herbst.

09:15 Uhr

Letzte Woche kam meine riesen Bestellug an Tee von Kusmi an. Im Snapshot Video von gestern sieht man auch ganz kurz meine Ausbeute. Heute habe ich mir eine der Proben mitgenommen, die es gratis gab. Riecht mega geil und ich beführchte schon, dass ich bald eine neue Bestellung abschicken muss. So viel kann ich gar nicht pullern, wie ich demnächst Tee trinken werde.

Jetzt mal nur hoffen, dass er auch so lecker schmeckt wie er riecht. Obwohl ich da bei Kusmi keine Bedenken habe. Kostet schließlich ein heiden Geld das Zeug, da sollte es auch gut sein-

10:03 Uhr

Ich sollte echt aufhören, mein Frühstück immer so nebenher beim Arbeiten zu essen. Kann eigentlich nicht gesund sein.

11:36 Uhr

Phew, schnell noch vor der Bestell-Deadline für diese Woche meine Ökokiste ugedated. Der Kohlrabi war einfach so lecker, dass ich noch einen zur Bestellung für diese Woche hinzufügen musste. Vorfreude auf Mittwoch. Das ist immer so aufregend, wenn das Gemüse kommt.

12:29 Uhr

Man streiche sich den heutigen Tag rot im Kalender an! Fressi war satt bevor der Teller respektive die Schüssel leer war. Das kommt ja eigentlich auch nie vor. Weiß gar nicht was los ist. Nun gut, ich habe später gefrühstückt als sonst, aber sonst?

Aber wenigstens gab es diesmal im Vergleich zu meiner Eierspeise mit Lachs dankbare Abnehmer. Kommentar: Du machst immer so viel Thymian an die Suppe… nigel, nörgel. Ja, denn ich liebe Thymian!

15:00 Uhr

Eine Oxytocin-Ausschüttung in der Telko über Wartungsverträge veranlasst mich, an meinem Oberarm rumzufummeln. Da wo gestern noch ein Mückenstich war, scheint heute auf einmal mein Trizeps ein kleines bisschen fester zu sein als noch vor ein paar Tagen. Das gefällt mir. Vielleicht ist es aber auch nur Einbildung … oder die Hormone! 😀

16:06 Uhr

OMG. Ich habe Hunger. Ich glaube das wirklich. Aber noch mindestens 2,5 Stunden bis zum Abendessen. Und das ist schon sehr optimistisch. Jetzt rächt es sich, dass ich nicht aufgegessen habe. Vielleicht muss ich einfach früher gehen, um früher essen zu können. Das klingt doch nach einem Plan.

17:30 Uhr

Die Versuchung liegt im Briefkasten.

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Und wandert direkt in den Müll. So leicht bin ich nicht zu haben!

18:03 Uhr

Ich wusel durch den Rewe am Kreuz. Hin und her und hin und her. Von den Eiern, zum Fleisch zum Gemüse, zu den Gewürzen, in Richtung Kasse, zurück zum Gemüse, dann noch mal zum Öl, Richtung Kasse und noch mal zurück zum Gemüse bevor es schlussendlich doch mal an die Kasse geht.

Was mir auffält: Mein Pfad im Supermarkt hat sich bereits in dieser ersten Woche gänzlich verändert. Es gibt Teilbereiche, da komm ich gar nicht mehr vorbei. Komisch, wenn einem das so bewusst wird.

19:22 Uhr

#foodporn Mein Spinat ist sooooooo lecker gewurden. Ich glaube das ist der geilste Spinat ever. Ganz generell glaube ich, ich entdecke das Kochen noch mal neu. Auch ich habe wahrscheinlich immer noch viel zu oft zu den sogenannten „Convenience Produkten“ gegriffen. Aber gar nicht in Form von Fertiggerichten sondern in Form von fertigen Würzmischungen oder vorgewürztem Gemüse. Hackfleischwürzer hier, Grill- und Pfannengewürz da, Tomaten-Mozarella-Würzer … gibt ja schon für alles was fertig zusammen gepanschtes aus der Streudose. Kein Wunder, dass irgendwie immer alles gleich schmeckt. Von diesem ganzen Tütenkram mal ganz zu schweigen, aber den hab ich eh nicht genutzt.

Notiz an mich selbst: Beim nächsten Wochenmarkt-Besuch auch mal am Gewürzstand anhalten

19:59 Uhr

Oje, schon um acht. Nur noch eine Stunde bis zum Schlafengehen. Ich wollte doch noch so viel machen…

20:56 Uhr

Im Sinne der Ordnung bringe ich jetzt noch den Müll runter. Morgen früh mit dem Fahrrad in der Hand wird das auch nix. Andererseits will ich halt auch nicht das Risiko von Küchenmief eingehen, nach meiner kleinen Vorkoch-Orgie, die ich gerade in der Küche abgefeiert habe. Aber im Wohnzimmer zumindest ein klein wenig Ordnung schaffen – einen ersten Schritt zumindest – nur ein bisschen …

21:18 Uhr

Geschafft! Im Bett. Endlich.

Fazit

Obwohl heute Montag ist, war es kein „och schon wieder Montag“-Montag. Es ging eigentlich. Nur meine Hüfte macht mir immer noch zu schaffen.

Irgendwann hat mich mein Jawbone angebrummt ich hätte meine 10.000 Schritte geschafft. Quintessenz: Das ganze Rumgerenne in der Küche bringt auch ne ganze Menge Schritte. Und dabei ist unsere Küche winzig.

Und noch ne Erkenntnis: Mit Einkaufen, kochen, vorbereiten und wieder Ordnung schaffen hat man so viel zu tun, da bleibt gar keine Zeit mehr fürs Fernsehen. Ist ja aber auch gut so.

Franzi

 

Tag 7 – Brain Food Challenge

Wahnsinn! Die erste Woche ist schon fast rum. 🙂 Und ich finde bisher habe ich alle Hürden ganz gut gemeistert.

Da fällt mir auf ich habe gar nicht vom Geburtstag gestern Abend berichtet. Lief gut. Ohne große Erklärungen. Wasser und Pfefferminztee waren die Genussmittel meiner Wahl. Gut, dass ich schon zu Abend gegessen hatte, denn entgegen der ursprünglichen Einladung waren natürlich doch viele kleine, feine Leckereien in der Küche aufgebaut und nicht zu vergessen der Geburtstagskuchen mitten auf dem Tisch. Meine Strategie: Küche einfach so lange meiden, bis der Großteil des Buffets vertilgt ist und die Willenskraft stärken. Hat funktioniert.

06:43 Uhr

Oh, Mist! Ich hab vergessen, den Wecker am Handy auszuschalten. Aber wo ist dieses Handy?!?! Halbschlaf, Flur, Tasche, Ah! Aus. Geh aus! Ruhe. Nachtisch – ups nicht getroffen. Bett. Weiterschlafen.

08:34 Uhr

Der Grinch mehrt in der Küche rum und ich merke, dass es schon so spät ist. Ja für Frühaufsteher und Tag-Genießer wie mich ist es halb neun am Sonntag schon spät. Also wird jetzt aufgestanden.

Oh wie fein, es wird schon Kaffee angesetzt. Hallo Sonntag, lass uns Freunde werde!

10:52 Uhr

Ich habe den Audi wieder zu Hause geparkt, also vor der Haustür des Besitzers. Die Laufschuhe sind geschnürt, bereit für den Lauf nach Hause. Gute Kombi dachte ich: Auto hin – Laufen zurück. Und dabei noch eine kleine Runde Treppenlauf am Völki. Hab ich bestimmt schon über ein Jahr nicht gemacht.

10:55 Uhr

Oh Gott, was für eine bescheuerte Idee, am Tag nach dem Bein-Training laufen zu gehen. Ich hab noch keine 500 Meter hinter mir, kann aber jeden einzelnen Muskel meiner Beine spüren. Das Völki will ich trotzdem rauf. Vielleicht aber nur einmal.

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11:12 Uhr

Mir kommt ein andere Läufer entgegen. Älterer Mann. Rasantes Tempo. Macht bestimmt Intervall-Läufe, denk ich mir. Ist ja eigentlich auch besser. Ich sage jetzt mal, mein Intervall waren die Treppen. Aber ehrlich, ich fühl mich jetzt noch langsamer als vorher. Na ja, ist ja nicht mehr weit.

11:37 Uhr

Zurück auf dem Sofa muss ich erst mal recherchieren, was denn mein Fahrplan sagt, was grad Phase ist in meinem Körper… Oh „Müdigkeit“. Ja Müdigkeit kann ich immer, insbesondere, wenn ich erst so spät ins Bett komme. Nicht mal sechs Stunden Schlaf hatte ich da auf der Uhr letzte Nacht. Oder vielleicht gerade so.

Aber hier geht es glaub ich um eine andere Art von Müdigkeit. UUUUPS. Da steht was von alle Viere von sich strecken und kein Training. Hab ich ja gut gemacht gestern und heute. Aber da ich mich fit fühle und eigentlich auch munter, denke ich geht das schon in Ordnung.

Vielleicht bin ich ja der Antityp zum exemplarischen Verlauf?

13:00 Uhr

Oh, Nachricht von Carsten. Was es bei uns so heut zu essen gibt? Oh, hmmm, ach ist ja schon Mittagszeit. Ich bin so vertieft in meinen Bastelkram, dass ich mir seid mindestens einer Stunde keine Gedanken ums Essen gemacht hab. 😀

Oh, er schickt ein Foto. Oh, sieht lecker aus.

Hmmm, was könnte ich denn machen? Ein Hüngerchen ist ja schon da. Ich hab noch mein Hühnchen und den Blumenkohl. Ach nee, ich wollte ja Gurkensalat und Rührei essen.

13:28 Uhr

Jetzt hab ich ja noch mal die Zeit vergessen. Ab in die Küche.

So Gurkensalat. Würzmischung geht ja nicht. Zugegebener Maßen greife ich normaler Weise IMMER zu Knorr Dillkräuter Salatfix. Also versuche ich, nach einem kurzem (und erschreckenden) Studium der Zutaten auch dieses zu kopieren. Der Tiefkühler bietet zur Unterstützung ein ganzes Sammelsurium an TK-Kräutern.

Zwiebel-Duo, Petersilie, Schnittlauch, Dill … das wird was.

13:59 Uhr

Ja, ist was geworden! #nomnom

17:29 Uhr

Es ist an der Zeit, an der Ordnung zu arbeiten. Ich habe fast den ganzen Tag gebastelt und dem entsprechend Chaos produziert, das unter normalen Umständen bis zum nächsten Basteleinsatz und darüber hinaus so bleiben würde. Gerade kostet es mich echt Überwindung. Wahrscheinlich ist das der schwerste Teil der ganzen Challenge. Aber zumindest habe ich schon mal den Grinch angestiftet, den Grill zu putzen. Will nämlich grillen nachher.

17:38 Uhr

NICHT AUF DEM HANDY DADDELN, FRAU MANKO!

AUFRÄUMEN!

18:59 Uhr

Mei, war das Lecker. An dieses Essen kann man sich echt gewöhnen. Bin auf die Idee gekommen, meinen Blumenkohl einfach mit auf den Grill zu legen. Irgendwas muss man damit ja machen. Kurz blanchiert und dann ab zu den Zucchini und Süßkartoffel in die Marinade. Wieder selbst gemacht. Dauert auch nicht länger als fertige.

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Das Hühnchen war nach zwei Nächten durchziehen fast noch besser. Hab mir auch extra drei kleine Stückchen fürs Rührei morgenfrüh aufgehoben.

19:17 Uhr

Ich diskutiere mit dem Grinch darüber, ob ich mir heute Punkte für Ordnung verdient habe. Das Wohnzimmer sieht leider immer noch gewohnt chaotisch aus. Trotz aller guten Vorsätze. Dafür sieht die Küche den siebenten Tag in folge super aus. Habe nämlich während das Gemüse grillierte den Spüler gemacht und alle Oberflächen gereinigt. Außerdem habe ich zumindest alle Sachen mit denen ich heute gebastelt habe, auch wieder ordnungsgemäß weggeräumt. Das ist ein Fortschritt. Ich finde ich habe mir meine Punkte verdient.

Vielleicht nehme ich mir pro Woche ein Zimmer vor. Woche 1 – Küche – klappt. Woche 2 – Wohnzimmer? Wir werden sehen.

Fazit

Quasi Woche-1-Fazit! Ich bin happy. Ich habe das Gefühl, das Seminar und die Challenge waren definitiv die richtige Entscheidung. Manchmal denke ich aber, mache ich eigentlich so viel anders als vorher? Ok, ja, keine Milchprodukte. Das stimmt schon. Aber wenn ich jetzt so drüber nachdenke, weiß ich nicht mal ob sie mir so richtig fehlen. Also ich weiß, dass ich Mozzarella, Frischkäse und so lecker finde – sehr lecker so gar – aber wie ich hier gerade so sitze verspüre ich kein Verlangen danach. Komisch. Wie bei Nudeln, seit ich aufgehört habe, welche zu essen.

 

Zu heute: Obwohl ich viel zu wenig geschlafen habe (vor allem für meine Verhältnisse) fühle ich mich heute frisch und munter und habe viel geschafft. Daumen hoch.

Ich hoffe es geht in der nächsten Woche so weiter und wünsche einen guten Start in eben selbige.

Franzi

Tag 6 – Brain Food Challenge

06:44 Uhr

Guten Morgen Samstag, ich bin wach! Lass uns was machen!

07:59 Uhr

Ich habe gerade meine Bestellung der Ökokiste für nächsten Mittwoch fertig gemacht und stelle fest, es wird echt Herbst. Unausweichlich. Es gibt Kürbis und Wirsing, Steckrübe, Mangold und Möhren. Klingt nach Eintopf, wenn man den Mangold mal weglässt.

08:44 Uhr

Kein frisch gemahlener Kaffee zum Frühstück … Ein Elend. Weiß Gott, was Madame Bialetti Mokka heute morgen für ein Problem hatte, aber Kaffee hat sie nicht produziert. Dann also später.

11:24 Uhr

Schon wieder kreisen meine Gedanken ums Einkaufen. Ich brauche Eier. Bei dem erhöhten Eier-Konsum will ich zum Biomare in die Simildenstraße. Da kann ich einfach meine leere Packung mitnehmen und auffüllen. Das gefällt mir, nicht immer dieser ganze Müll.

Was ich aber eigentlich denke ist, dass ich wirklich so dermaßen unorganisiert bin beim Einkaufen. Kann doch nicht sein, dass ich jeden Tag einkaufen gehen muss. An manchen Tagen sogar mehrfach.

11:36 Uhr

Ich bin noch nicht mal ganz an der Wohnungstür – war nämlich bei Boesner ein bisschen Kreativkram shoppen – da steigt mir der Geruch von frischem Kaffee in die Nase. Oh ja! Der Grinch hat Kaffee gemacht und ich Herzchen in den Augen (und auf der Zunge).

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Wetter ist auch geil, also kleine Kaffeepause auf dem Balkon bevor es auf Eier-Jagd geht.

13:05 Uhr

Es gibt eins meiner schnelle Lieblingsgerichte: Tomaten-Zucchini-Suppe. Wie gut, dass die „clean“ im Sinne der Challenge ist. Dazu eine Portion Tatar gebraten (vom teuer-Fleischer).

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Sowieso glaube ich werde ich im Rahmen der Challenge zum Speed-Koch. So schnell wie ich jetzt schnippel und brutzle.

13:40 Uhr

Meine Abholung zum Sport braucht noch fünf Minuten. Also mach ich jetzt noch die Küche ordentlich. Ich hatte mich eigentlich schon damit abgefunden, heute keine Punkte für die persönliche Veränderungen zu bekommen, aber nun. Es stimmt schon, die Sache mit den Punkten ist ein Ansporn. Wäre die Challenge nicht, hätte ich die verbleibenden fünf Minuten sicherlich auf dem Handy rum gedaddelt oder irgendwas aber bestimmt nicht die Küche aufgeräumt.

15:30 Uhr

This hip is killing me!

Ernsthaft, mein linker Hüftbeuger ist so fest, dass er mich seit Tagen schmerzt. Siehe auch das extra Klötzchen beim Yoga. Glücklicherweise ist Jörg noch nicht ganz durch mit seinem Trainingsplan, so dass mir Zeit für eine zweite Runde auf dem Lacross Ball bleibt, um einwenig zur Entspannung in meinem Compartment rum zu wurschteln. (Lieber Daniel, solltest du das lesen, entschuldige meine saloppe Ausdrucksweise.)

15:49 Uhr

Ich mache mich bereit für die Dusche und siehe da, an der Hüfte … guess what! Madame Manko hat es geschafft, sich mal wieder ein paar blaue Flecke zuzufügen. Wunderschön ist der Abdruck des Blackroll Twisters in meiner Hüftbeuge zu sehen. Klasse! Na ja, Bikini-Zeit ist ja vorbei für dieses Jahr. Phew.

18:12 Uhr

Ich bin Fressi! Sitze bei meiner Freundin Lisa am Abendbrot-Tisch mit einem Salat von Dean & David. Kein fertiger, sondern nur erlaubte Zutaten ohne Dressing, weil mach ich selber mit Essig und Öl. Hühnchen hab ich zu Hause selber gebraten, weil ich ja nicht weiß mit was die da bei Dean & David braten. Auf jeden Fall esse ich scheinbar genauso viel Hühnchen, wie die drei-köpfige Familie, die mit mir am Tisch sitzt. Plus den großen Salat. Aber lecker ist’s trotzdem.

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Und es muss ja auch halten, schließlich steht mir die Herausforderung einer Geburtstagsparty bevor. Zeitig schlafen gehen kann ich für heute schon mal abhaken.

0:50 Uhr (Tag 7)

Heimweg. Endlich. Jena-Leipzig im Audi-A5-Flitzer. Drei Sachen fallen mir auf, während ich „Baby“ (wie das Auto liebevoll vom Besitzer genannt wird) über die Autobahn steuere:

  1. Ich habe Hunger. Ich vermute mein Körper kommt damit nicht klar, noch wach zu sein. Also garantiert nicht, weil es bereits 3,5 Stunden nach meiner Schlafenszeit ist.
  2. Ich fühle mich wacher und konzentrierter als sonst. Ja ich bin müde, aber habe das Gefühl ich kann mich besser auf die Fahrt konzentrieren und es fällt mir leichter, wach zu bleiben. Schiebe ich gleich mal der Challenge in die Schuhe.
  3. Meine neue Brille fetzt zum Autofahren. Das ist die erste Testfahrt mit Brille nachts. Läuft. Gut gekauft.

02:17 Uhr (Tag 7)

Alle abgesetzt. Das Schlachtschiff ordnungsgemäß vor der Haustür geparkt. Immer noch Hunger. Bett. Schlafen.

Fazit

Heute keine Fazit.

Over and out,

Franzi

Tag 5 – Brain Food Challenge

Endlich Freitag, mein freier Tag. Und ich hab mir einiges vorgenommen. Unter anderem auf dem Wochenmarkt ein Stück Fleisch erstehen, dass weder Schwein, Rind noch Huhn ist.

08:28 Uhr

Ich bin beim Yoga im Büro. Ja, wir haben freitags einen Yoga-Kurs im Büro (4 Extra-Punkte für Bewegung – katsching!). Auf jeden Fall hab ich schon wieder Hunger und trage Sorge, dass mein Magen während einer der Übungen gleich mal laut zu knurren anfängt. Außerdem habe ich zwei verschiedene Socken an. Ups.

08:32 Uhr

Gott, meine süße sind wirklich so unterschiedlich groß, dass man es sehen kann. Eva, unsere Yoga-Lehrerin, erklärt ja alles ganze genau und als es um die Fußhaltung für den „schwebenden Stuhl“ ging, ist mir das mal so aufgefallen.

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Abgesehen davon, bin ich so verspannt in meiner linken  Hüfte, dass ich auf einem extra Klotz sitzen darf. Dolle viel besser wird es dadurch nicht, aber ich finde das sehr aufmerksam. Dennoch: unbeweglich ohne Ende. Unglaublich, dass ich früher mal Spagat und so was konnte.

9:23 Uhr

Schon wieder Kuchen im Büro. Den ersten diese Woche habe ich geschickt ausgelassen, da ich ja nicht da war. Dafür stehen hier jetzt gleich zwei rum. Gut, dass ich mein Frühstück einstecken und auch schon gegessen hatte. Roter Eichblattsalat mit spitzenmäßig selbst mariniertem Hühnchen. Da ich gestern nämlich nicht nur bei Senf sondern auch bei Würzmischungen meinen Zucker-Aha-Moment hatte, habe ich mir kurzerhand selbst was ausgedacht:

  • Olivenöl
  • Knoblauch
  • Zitronenscheiben und -saft
  • Chilli frisch gemahlen

Sehr lecker. Mach ich bestimmt bald noch mal.

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Also bleibt es bei Kuchen dabei, dass ich Simone bitte den von mir favorisierten doch für mich zu kosten. Also eigentlich musste ich darum nicht bitten, es ist einfach passiert. Und es stellt sicher heraus, jede Menge Mandelaroma oder so. Sprich, das Ding schmeckt nach Marzipan und da ich das nicht mag ist die Welt noch besser als vorher. Denn: Hätte ich mich im Normalfall dazu verleiten lassen, ein Stück zu nehmen, hätte ich es schiedlich eh nicht gemocht.

10:20 Uhr

Nach langem Suchen und dem Kauf eines neuen roten Lippenstifts, habe ich endlich den Wochenmarkt wieder gefunden. Der war einfach weg! Stattdessen sieht es auf dem Marktplatz aus als geht gleich der Weihnachtsmarkt los. Bude an Bude.

Also ich will Gemüse und Fleisch. Porree, ist klar, weil hab ich noch Buletten im Kühlschrank. Steuere direkt den ersten Stand an, der nicht „billig, billig“ ruft und aus der Region ist. Siehe da: Porree! Nehme ich. Dazu noch ein paar Tomaten. Und weil ich ein freundlicher Mensch bin, helfe ich auch noch einer älteren Dame im Rollstuhl mit anscheinend halbseitiger Lähmung je ein Pfund Tomaten (nach ihrer Logik 15 Stück) in zwei Tüten zu sortieren. Das Ergebnis des Ganzen: ich muss mich wieder ganz Hinten anstellen, statt 2 Rentner stehen jetzt 7 vor mir und alle halten ein Pläuschchen mit der Verkäuferin. Argh. Super. Jetzt wird das nüscht mit dem Fleischer, ich hab ja um 11: 15 Uhr den nächsten Termin.

12: 43 Uhr

Zurück auf dem Wochenmarkt. Noch mehr Leute. Noch mehr Rentner und Leute mit Mittagspause vermute ich. Ich gebe zu die Leute nerven mich heute doch – bin ja noch in der „du nervst“ Phase. Aber eigentlich auch nur deshalb, weil sie vordrängeln und alles so voll ist. Da habe ich nicht meine Ruhe zum gucken und auswählen. Aber ich bin ja ein friedlicher Krieger und will keinen Ärger. Aber da soll mir noch mal einer sagen, die jungen Leute seien nicht aufmerksam und hilfsbereit.

Fleischer 1 zu voll, Fleischer 2 nur standard, Fleischer 3 Wurst, Fleischer 4 sieht ganz gut aus, nehme ich. Es gibt verschiedene Teile Kaninchen. Da es Kaninchen bei uns immer zu Weihnachten gibt, weiß ich, dass es mir schmeckt und dass ich es wohl irgendwie zubereitet bekomme. Notfalls mit fernmündlicher Unterstützung von Mutti. Tauchen schon wieder zwei Rentnerinnen auf, auch im Rollstuhl. Sie sind der Meinung, ich und eine andere Frau würden ja nicht anstehen, weil wir auf der falschen Seite des Wagens stehen. Schwupp, vorgedrängelt. Heißt für die Kaninchen-Verkäuferin, sie hat mich als Kunden verloren.

13:04 Uhr

Ich bin stolze Besitzerin eines Stücks Wildschweinlende. Und nu?

13:07 Uhr

Treffe meine beiden Rollstuhl-Ladys von Fleischerwagen Nummer 4 wieder. Sie essen eine Bockwurst. Ist doch nicht ihr Ernst, dass sie deshalb so einen Aufstand an dem Wagen gemacht haben. Egal, ich habe ja jetzt Wildschwein.

16:37 Uhr

Ich bin schon wieder beim Fleischer. Mit meinem einen Stückchen Wildschwein komm ich ja nicht weit übers Wochenende. Da ich wegen Baustellen und Feierabendverkehr keine Lust habe mich zum Fleischer des Vertrauens durchzuschlagen, beschließe ich mal einen neuen zu testen. Ein riesiges Ding wie sich herausstellt, aber praktisch gleich am Fitti zwischen Penny und Rewe.

„Ich hätte gern von dem Tatar… Ja, das passt so. … Und dann noch so eine doppelte Hühnerbrust. … Und dann noch ein Stück von dem Rind.“

„Roast Beef?“

„Ja, sehr gern. … Das war’s dann. Danke.“

„Das macht dann 24 Euro …“

Ich glaube mir entgleist dermaßen das Gesicht und ich verstehe den Cent-Betrag der folgt nicht mehr.

16:45 Uhr

Im Auto. Ich komme zu dem Schluss, die 24 Euro irgendwas als eine angemessene Entschädigung für das Tier anzusehen, dass mich nun in dieser Challenge unterstützt. Liebes Tiere – besser liebe Tiere – ich hoffe, ihr durftet frei und gesund aufwachsen. Also so frei wie es halt geht, mit Wiese und so.

18:05 Uhr

Ich muss erst mal „Wildschweinlende zubereiten“ googlen.

19:13 Uhr

Ich brauche eine Marinade für mein Ofengemüse. Da die normale Variante (Olivenöl + Grillwürzer) wegen Zusatz von Zucker ausfällt, muss ich selber ran. Kann ich nicht so schwer sein. Ich schaue einfach bei der Zitatenliste vom Grillwürzer ab uns lass dabei den Zucker weg. Fuchs! Also meine Mische:

  • Salz + Pfeffer
  • Smoked Paprika (Pulver)
  • Granulierte Zwiebeln
  • Olivenöl

Im Kühlschrank finde ich eine Flasche „liquid smoke“. Oh Gott, von wann ist das dann. Na wird schon noch gut sein. Inhaltsstoffe-Check. Zwei E-Nummer. Brain Food Guide, der Food IQ, zur Hand. Stehen nicht auf der Liste, alles save. Mache mal einen guten Schluck rein. Marinade riecht schon mal lecker.

19:39 Uhr

Ok, Wildschwein komm her. Ich bin ein wenig aufgeregt und muss an die Wildschweinferkel aus dem Wildpark denken.

19:58 Uhr

Ich klopfe mir geistig selbst auf die Schulter. Das hab ich gut gemacht. Das Fleisch und das Gemüse. Ich lass es mir mal weiter schmecken.

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20:23 Uhr

Ich will noch schnell das Hühnchen für morgen einlegen. Ich hole es aus der Verpackung und so langsam schwant mir, wie sich der Preis beim Fleischer zusammensetzt. Das war eine Monster-Huhn. Anders geht es nicht. Ich mache mir mal den Spaß es zu wiegen und siehe da, ich habe ca. 700 g Hühnerbrust erworben. Muss mich also nicht mehr wundern.

Fazit

Heute war ein erfolgreicher Challenge-Tag. Ich freu mich und bin guter Dinge. Ich probiere Neues, halte zumindest in der Küche schon mal besser Ordnung als vor der Challenge und es geht mir gut. Nix zu beklagen. Ich hoffe meine Mitmenschen sehen das genau so.

Franzi

Tag 4 – Brain Food Challenge

Aufgewacht und mitgemacht an Tag 4. Ich glaube heute ist ein Tag an dem ich tendenziell lieber mit mir alleine wäre. Gibt’s ja.  Ich habe das Gefühl mir hängt es noch nach, dass ich gestern zu wenig getrunken habe. Daumen drücken, dass es besser wird.

07:45 Uhr

Frühstück im Hotel. Ich muss sagen, ich weiß, dass das Frühstück hier im Hotel nicht der Brüller ist. In der Regel machte mir das bisher aber nix, denn mit Joghurt, Ei, Käse und Wurst – auch damals schon ohne Brot/Brötchen – komm ich ja zurecht. Nun wenn sich die Auswahl auf einmal auf Ei mit Ei und Ei  beschränkt sieht es interessant aus auf em Teller. Ok, einen Apfel gab es auch noch. Und in weiser Vorraussicht habe ich für meine Fette ja Cashews dabei und zur Abwechslung noch eine gelbe Kiwi erstanden gestern.

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Mei, war die Kiwi geil. Ich habe ich in den letzten zwei Montage mittlerweile versucht meinen Obstkonsum runterzufahren, einfach weil ich die Aufnahme von Fruchtzucker verringern wollte. Das tut mir auch gut merke ich. Aber ich kann nix dran ändern: Obst ist einfach mega lecker. Ein Glück, dass ich wirklich nur eine Kiwi hatte sonst hätte das gut und gerne eine Kiwi-Gold-Orgie in der Hotellobby gegeben. Und kurz darauf wahrscheinen einen Fruchtzucker-Flash in meiner Blutbahn. Der Franz außer Rand und Band.

08:58 Uhr

Zweiter Anlauf mit den Zahnpasta-Tabletten. Es ist echt gewöhnungsbedürftig und war schlau von mir, keine Alternative mitzunehmen, sonst würde ich jetzt sicherlich zur Tube greifen. Man muss die erst so im Mund zerkauen mit ein bisschen Wasser und dann geht’s los. Gefühlt blieb bei mir gestern beim ersten Draufbeißen gleich mal alles am Backenzahn kleben. Daher bin ich heute schlauer und zerbeiße die Tablette erst in zwei Hälften und schiebe die dann eine nach links, eine nach rechts. Ausgetrickst! Schäumen tut das ganze wesentlich weniger als konventionelle Zahnpasta, sonst kann ich bisher keine Unterschiede vermelden.

13:42 Uhr

Oje, ich glaube mein Essen war nicht mehr gut. Jetzt sitze ich hier im Zug und mir geht es im Bauch rum. Keine gute Kombination. Ich hoffe es bleibt alles da wo es hin sollte – nämlich drinnen. Dabei dachte ich eigentlich, dass gar nicht so viel schief gehen kann. Wahrscheinlich bin ich nur wieder paranoid, denn geschmeckt hat es eigentlich ganz normal. Trotzdem hab ich vorsichtshalber mal nur die Hälfte gegessen.

14:33 Uhr

Ein Glück, der Bauch beruhigt sich. Das wäre sonst wahrscheinlich auch echt hässlich geworden.

15:49 Uhr

Erneut erfolgreich die nette Zugbegleiterin mit den Knabbersachen abgewehrt. Zum Teufel damit, dabei ist es doch auch noch gratis.

17:24 Uhr

Endlich zu Hause, wo die nächste Lernerfahrung auf mich wartet. Wer noch mehr Fleisch ist muss noch öfter den Müll runterbringen. Klar ich hatte Dienstagabend schnell, schnell gekocht und über den Müll gar nicht nachgedacht. Ich kann es auch dem Grinch nicht verübeln, dass er nicht als erster dran denkt: Ist die Frau aus dem Haus, bring den Müll runter. Äh, nee, da wird kein Reim draus und zwar wirklich nicht.

Auf jeden Fall widerstrebt der Geruch meinem zarten Näschen so sehr, dass ich schnurstracks quasi rückwärts aber mit dem Müllbeutel in der Hand wieder aus der Wohnungstür marschiere. Doch nicht nur das. Gepackt vom dringenden Wunsch großzügig zu lüften, sortiere ich Flaschen (vom Fensterbrett), öffne das Fenster, verspüre den Drang das Fenster zu putzen, aber kann mich gerade noch bändigen, und wische daher erstmal nur das Fensterbrett. Ich denke, dass zahlt dennoch ein kleinwenig auf mein Veränderungsziel mit der Ordnung ein.

18:17 Uhr

Zuckerschock. Tatort: Senfregal. Eigentlich will ich nichts weiter als stinknormalen Senf für in meine Buletten, die es zusammen mit dem Porree aus der Ökokiste zum Abendessen geben soll. Aber ohne Scheiss, jedes verdammte Senfglas – oder Senf aus der Tube, gibt’s ja scheinbar auch – hat ZUCKER auf der Zutatenliste stehen. Was bitte hat der Zucker in meinem Senf verloren? Ein Lichtblick Löwensenf extra scharf. Klar, dass da kein Zucker rein muss bei extra scharf. Aber ich bin halt mehr so der Typ für mittelscharf. Und dann letzte Hoffnung: Dijon Senf. Treffer! Ab in den Einkaufskorb.

18:38 Uhr

Ich habe Rückenschmerzen. Kommt vielleicht heute der Kater? Habe nach „Fahrplan“ – ja ich habe nachgeschlagen – bin ich doch ab heute in der „du nervst“-Phase. Würde ja passen nach meinem morgendlichen Gefühl, gern allein sein zu wollen.

Meine Theorie: Ich habe ja aus bekannten Gründe mehr als die Hälfte meines Mittagessens eingebüßt. Folge, sehr hungrig. Also wirklich sehr hungrig. Daher jetzt Rückenschmerzen. Ob das eine Logik ist, die aufgeht werde ich wohl mal bei Carsten erfragen müssen.

18:46 Uhr

Der Moment in dem man feststellt, dass man gar keinen Porree gekauft hat.

19:59 Uhr

Wohl gesättigt, dank Buletten und dem Porree-Ersatz-Gemüse besser bekannt als Rosenkohl, stelle ich fest die Rückenschmerzen sind weg und nehme das als Beleg für meine Theorie.

Übrigens habe ich heute das erste Mal mit Ghee (= erklärte Butter) gebraten und bin hellauf begeistert. Vor allem, weil meine Buletten nicht mehr nach Kokos schmecken. Yes! I like!

Fazit

Entgegen meiner Vermutung heute sei ein Tag zum Alleinsein und der Prognose aus dem exemplarischen Verlauf der 30 Tage, war jegliches Zusammentreffen mit anderen Menschen durchaus gut gelaunt. Sowohl ich als auch das Gegenüber. Also alles im grünen Bereich.

 

Und ich freue mich total, dass ich erste Resonanz auf mein Geschreibsel hier bekomme! Das ist super! Klar mach ich die Challenge in erster Linie erstmal für mich, aber wenn ich es teilen kann, wenn sich damit auch bei anderen etwas verändert, dann ist das noch viel toller. Schließlich will ich ja auch, dass die Menschen in meinem Umfeld möglichst genau so lange gesund und fit bleiben wie ich. Was soll ich denn dann irgendwann allein hier auf dieser Welt – alt und grau und (hoffentlich) gesund?

Antworten auf die Frage nehme ich gern entgegen. 😀

Franzi

Nachtrag Tag 3

Abgefahren! Als ich gestern Abend hier in meinem Hotelbett lag, überkam mich kurz der Gedanke ich hätte Hunger. Whaaaaaat?!?!?! Nee kann ja gar nicht sein, nicht nach der Menge an Gemüse und Fleisch, die ich zum Abendessen hatte. Also Achtsamkeits-Schalter AN und reingehorcht.

Tatsächlich war es so, dass das Gefühl sich viel weiter unten in meinem Bauch befand, als wo der der Magen angesiedelt ist. Meine logische Schlussfolgerung also, ich kann spüren, wie mein Darm arbeitet. Ok, ich höre Stimmen in meinem Kopf die sagen: „Naaaaaa, klaaaaaar?!“ und zwar mit einem Unterton, der sagen will, du hast sie doch nicht mehr alle. Aber ich schwöre es war so! Total faszinierend irgendwie.

So, das wollte ich nur noch kurz berichten und stürze mich jetzt in Tag 4.

Franzi

Tag 3 – Brain Food Challenge

Miau – die Zweite.

05:18 Uhr

Der Wecker klingelt. Ich drücke snooze.

05:40 Uhr

Ich stehe in der Küche und schnippel Gemüse für die Fahrt. Ich werde keine 36 Stunden weg sein und habe vorraussichtlich mindestens vier Tupperdosen Essen im Gepäck. Irgendwie bin ich darauf aber auch ein bisschen stolz. Ich habe gesagt ich mache das, also mache ich das auch.

In einer Tupperdose – so eine winzig kleine, ich habe die Fachbezeichnung des Produkt vom Hersteller vergessen – ist Himalayasalz. Morgendrink (= Himalayasalz + Limettensaft + Wasser) muss sein. Insbesondere, da heute Limettensaft aus war und er entfällt. Grrrr. Hätte eigentlich total klar sein müssen, schließlich war ich ja dabei als die Flasche gestern geleert wurde. Hab’s sogar im Video festgehalten.

Was verdeutlicht dies nun noch einmal? Richtig. Einkaufsliste schreiben!

06:24 Uhr

Nach dem Duschen steht es fest: Die Gesichtshaut entwickelt sich zur Hügelkette. Aber da es gar nicht so schlimm aussieht, wie es sich beim Waschen anfühlt, bleibt es erstmal wie gehabt. Aber irgenwann muss da was passieren. Frei nach dem Motto: Was raus muss muss raus. Aber erst mal keine Creme drauf, schon gar nicht irgendwas zum Übertünchen. Der gute „Russian Red“ von Mac auf den Lippen muss ausreichen für den Lenkungsausschuss.

07:00 Uhr

Geschniegelt und gestriegelt und schwerbepackt – mit Essen. Der Grinch ist so lieb und fährt mich zum Bahnhof. ÖPNV ist nicht so meine bevorzugte Fortbewegungsmethode, aber im Zweifel immer noch besser als Taxi. Egal. Der Punkt ist, ich stelle fest, dass mein leckerer Grüner Tee Sorte „Prickelnde Erdbeere“ leider samt Thermobecher (wie auch sonst, ohne geht ja schlecht) noch in der Küche steht. Umgedreht wird jetzt nicht noch mal und so gehen am Bahnhof 3 Euro irgendwas für einen Venti Green Tea drauf.

Der Bahnsteig ist irre voll. Wirklich. Wo wollen die denn alle hin zur Mitte der Woche? Also kä,mpfe ich mich zu Abschnitt „F“ von Gleis 14 vor – dankbar für die BahnCard 1. Klasse. Aber auch der Wagon ist voll. Sitzplatzreservierung. Phew! Wir sind noch nicht mehr losgefahren und habe schon 5 Minuten Verspätung.

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07:58 Uhr

Was hab ich gesagt?! Es kommt die erste Nachricht zu meinem aufgräumten Schreibtisch auf dem Handy an. Ich muss in mich reinschmunzeln. Laut lachen wäre vielleicht unangebracht – obwohl warum eigentlich?

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09:09 Uhr

Frühstückszeit in der 1. Klasse der Deutschen Bahn. Tupperdose 1 + 2 finden auf dem kleinen Tischchen neben Laptop und Notizbuch noch ausreichend Platz. Es gibt:

  • 1 hartgekochtes Ei (abgestaubt beim Standort-Frühstück gestern im Büro)
  • gebratene Schweinelende
  • Gemüsesticks – Zucchini, Möhre und Gurke
  • Romana Salat
  • 1 kleine Hand Cashews

Also alles am Start: Eiweiß, Gemüse und Fett. Ok, Gemüse ist KEIN Makronährstoff aber zusammen bringt es ein paar Gesunde Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Vitamin mit.

Wirklich herrlich die Blicke meines Gegenübers. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube ich habe ein Naserümpfen gesehen als sich das erste Stück Schweinefilet in Richtung meines Mundes bewegte. Und eigentlich hab ich die ganze Zeit drauf gewartet, dass vielleicht noch mal die Dame von der Zugbetreuung vorbei schaut, um zu fragen, ob jemand noch was aus dem Speisewagen möchte. Hihi. Ist leider nicht passiert. Sattdessen purzelte ein Stückchen meines Salatblatts einem anderen Passagier vor die Füße und sorgte für kurze Erheiterung.

Vielleicht also eher Kanninchen als Katze. Fängt beides mit K an.

10:13 Uhr

Da ist sie die Zugbegleiterin und bietet Knabberzeug an. Ist wie im Flugzeug, irgendso ein kleines „Mistding“ gibt es immer gratis. Ich lehne ab. Phew! Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

10:44 Uhr

Zweiter Stopp auf ein Heißgetränke am Frankfurter Hauptbahnhof. Was passiert schon wieder Verspätung … mein Grande Café Americano und ich warten. In der Zwischenzeit rufe ich mir die dicken und dünnen Strichmännchen in Erinnerung und das Zusammenspiel der Hormone, um zu Verstehen, wie die meisten Leute um mich rum dahin gekommen sind, wo sie jetzt sind. Und ich frage mich, ob sich andere auch so viele Gedanken machen wie ich.

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11.32 Uhr

So sitze in der Regionalbahn nach Darmstadt (Eberstadt) und sinniere über meinen bevorstehenden Termin während ich darauf warte, das meine frisch lackierten Fingernägel trocknen. Mir kommt der friedliche Krieger in den Sinn. Das Buch kann ich nur emfehlen. Es gibt nur das Hier und das Jetzt. Gefühle sind Energie, die ich für mich zum Guten nutzen kann. Auch Ärger, Wut und Co. Das Leben ist zu schade, sich daran festzuklammern. Klingt immer alles so einfach, aber ich nehme mir vor Gelassenheit zu üben. Ein friedliches Runzel will ich sein. (Ein Insider den keiner versteht.)

17:44 Uhr

Ha! Es hat funktioniert, völlig friedlich im Hier und Jetzt. Im Hotel eingecheckt und statt des üblichen Chaos meine Sachen ordentlich in den Schrank gehängt, die Schuhe fein säuberlich abgestellt und alles fein säuberlich gestapelt. Veränderungsziel, ich kriege dich.

Eigentlich wollte ich ja laufen gehen, aber statt die Hauptstraße entlang zu joggen, habe ich mich für einen ausgedehnten, zügigen Spaziergang entschieden. Brauche ja auch noch Limettensaft für morgen früh. Ich glaube Extrapunkte für Bewegung habe ich mir trotzdem verdient, denn normalerweise wäre ich wohl einfach zum Rewe auf dem Bahnhofg gegangen.

20:21 Uhr

Der Tag ist für mich gelaufen, ich will ins Bett. Ich habe mein restliches Schweinefilet, Gemüsesticks und ein paar Walnüsse, die ich in der Stadt erstanden habe, gegessen. Meine leeren Tupperdosen habe ich auch schon abgewaschen. Bleibt nur noch eins für heute zu tun: Die Zahnpasta-Tabletten die in meinen Brain-Food-Starter-Box drin waren zu testen. Ich habe extra keine normale Zahnpasta eingepackt, damit ich keine bequeme Ausrede habe.

Fazit

Ich gebe zu ich habe heute doch etwas Kopfweh. Ich denke alleridngs, dass die Ursache dafür darin liegt, dass ich viel zu wenig getrunken habe heute. Und das wo ich doch so ein viel trinker bin. Ansonsten scheint sich die Haut wieder zu beruhigen. Ein Glück.

Essentechnisch klappt es auch auf Reisen, wenn man sich vorbereitet. Obwohl ich sagen muss, es wäre so viel einfacher, wenn … aber nein.

Sauber bleiben!

Franzi

Tag 2 – Brain Food Challenge

Mein Handbuch sagt, Tag zwei und drei laufen unter dem Motto „Miau“ … Netter weise hat Carsten einen exemplarischen Verlauf der Challenge skizziert. Schmusekätzchen oder Krallen ausfahren – der Tag wird’s zeigen.

06:19 Uhr

Aus dem Bett gepurzelt. Ich habe irgend wie das Gefühl, ich bin heute morgen müder als sonst, aber das kann auch einfach daran liegen, dass ich weiß was für ein langer Tag vor mir liegt. So hab ich noch im Halbschlaf beschlossen, dass der Sport heute leider den Kürzeren ziehen muss.

Jetzt heißt es „Morgen-Drink“ schlürfen – eine Mischung aus Himalaya-Salz, Limettensaft und Wasser. Gut, dass ich das eh schon jeden Morgen mache, da brauch ich mich nicht mehr an den Geschmack gewöhnen. Ehrlich gesagt, mag ich den Geschmack mittlerweile.

10:35 Uhr

Mein Rechner installiert gerade Patch 2 von 20. Super Sache, fast das ganze DIng ist lahmgelegt. Bestimmt schließt sich auch der Browser gleich wieder. Zeit noch mehr Eier zu balancieren. Eier balancieren? Jo! Mein neues Hobby. Geschickt bin ich heute morgen unser Standort-Frühstück im Büro umgangen. Dabei wurde gar kaiserlich aufgetafelt. Aber aus den wenigen Kleinigkeiten die auf der Tafel der Köstlichkeiten für mich dabei waren, hab ich mir nach und nach hart gekochte Eier gemopst. Carsten sagte, ich kann so viele Eier essen wie ich gleichzeitig in einer Hand balancieren kann.

Also los ging’s … ja, klar ganz einfach wird das ganze, wenn ich mir einfach den Zehnerpack geschlossen auf die Hand lege. Aber ich glaube das ist Beschiss. Also habe ich gestern vier rohe Eier auf der Hand balanciert. Um keine Schweinerei zu verursachen und man mit Essen ja nicht spielen soll, habe ich es erst mal dabei belassen. Aber bei hartgekochten Eiern, kann man sich ja schon mal trauen.

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Also neue persönliche Bestleistung im Eier-Balancieren: 6

12:36 Uhr

(Mir scheint ich habe einen Hang dazu, „kurz nach halb“ mit dem Schreiben zu beginnen.)

Ich habe die Mittagspause zum Einkaufen genutzt, da ich heute bis 18:30 Uhr im Büro festhänge und mich dann zum Seminar spurten muss. Die Bilanz 12,21 € (2 cent gab’s geschenkt) beim Fleischer des Vertrauens und 5 € und ein bisschen für Gemüse beim Aldi. I know. Der Aldi sollte jetzt vielleicht nicht so ganz die erste Anlaufstelle sein, aber aus logistischen Gründen war es jetzt einfach mal die güntigste Alternative.

Die Hälfte vergessen habe ich natürlich trotzdem. Wahrscheinlich ist da wirklich was dran an der Sache mit der Planung und dem Einkaufslisten schreiben. Oroblem ist, jetzt hab ich zwar so stümper-anfänger-mäßig geplant gestern, aber mir nicht gemerkt was ich glepant hab, damit ich dann entsprechend einkaufen kann.

Merke: Mahlzeitenplanung muss in eine Einkaufliste überführt werden. (Einkaufsliste einstecken nicht vergessen!)

15:14 Uhr

Simone und ich habe gerade unsere „3-Minuten-Atempause“ beendet.Ich habe nämlich in der letzten Woche das Anleitungsposter aus der aktuellen Flow/Achtsamkeit an unser Whiteboard gehängt. Während ich so in mich hineinlauschte, war mir fast als würde sich ein kleiner Kopfschmerz entwickeln. Wahrscheinlich aber nur wenn man so ganz genau hinspürt.

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Mein Gesicht hingegen scheint weit weniger suptil Kirmes zu feiern und Konfetti in die Luft zu werfen. Eine wahre Hügellandschaft entpuppt sich entlang meines Unterkiefers. Ok, das klingt jetzt irgendwie ekelig. Ist es aber gar nicht. Man sieht fast nichts. Aber ich kann es fühlen. Phew, wie gut dass mir nicht jeder ins Gesicht langt.

Was ich mich frage: Hat das jetzt tatsächlich mit Tag 2 zu tun? Oder wäre es heute ohnehin so gekommen?

18:19 Uhr

Och nö, schon so spät. Jetzt werde ich es wohl nicht mehr schaffen, mir noch etwas zum Abendessen zuzubreiten, bevor ich zum Seminar muss. Hungrig 1,5 Stunden die Schulbank drücken. OH WEH! Ich tu mir jetzt schon Leid und die anderen mir auch. Aber dennoch schnell was für die persönliche Veränderung tun. Mein Schreibtisch sieht so ordentlich aus, dass die Kollegen morgen bestimmt denken, ich komme erst mal für eine Weile nicht wieder. Ehrlich, so ordentlich war der nicht mal als ich neulich in den Urlaub gefahren bin.

21:32 Uhr

Endlich zu Hause. Mein Magen knurrt ohne Ende – ich glaube fast an dem Punkt zu sein, wo man dann schon wieder keinen Hunger hat. Normalerweise schlafe ich um diese Zeit. Keine Ahnung wie ich jetzt noch alles schaffen soll.

Ich glaube übrigens das während des Seminars meine Haut weiter Party gefeiert hat. Ich hatte den Eindruck ich konnte regelrecht spüren wie wie literweise Fett an die Oberfläche befördert. Ok, akzeptiert, wieder ekelig. Ich werde es beobachten.

Seminar an sich, war sehr spannend. Es ging um Energie und den persönlichen Bedarf, gab einen ersten Einblick in die Nährstoffe und auch in die Antinährstoffe. Ein Begriff, den ich so vorher noch nie gehört hatte. Aber es war auch eine Menge Stoff, der erstmal verdaut werden will. Wirklich schön ist, dass schön jetzt anfangen sich Puzzleteile zusammen zu fügen. So hab ich jetzt eine Antwort parat, wenn mich das nächste Mal jemand fragt wie ich so viel essen kann und dennoch die Figur habe, die ich habe:

Ich muss mir ausreichend Energie und Nährstoffe zuführen, die gut für mich sind, um das, was schlecht für mich ist loswerden zukönnen. Wenn ich dies nicht in ausreichender Menge tue, klammert sich der Körper an alles was er bekommen kann. Daraus ergibt sich für mich nun ganz logisch, dass die selbe Menge an Energie in Form von gesunden, natürlichen Lebensmitteln rein mengen- und volumenmäßig natürlich mehr sein muss, als wenn ich auf verarbeitete Produkte zurückgreife. Sprich: eine reine Unterdeckung des tägliches Energiebedarfs wird mich (oder besser jemanden) nicht zwangsläufig zum gewünschten Abnehmerfolg führen.

21:56 Uhr

Der Herd ist aus. Wie hab ich das denn jetzt gemacht?! oO

Rekkord-Kochen! Ich habe in 20 Minuten Abendessen für heute gemacht, Frühstück für morgen und eine Hackfleischpfanne zum Mitnehmen vorgekocht. Inklusive Schnippeln. Jetzt essen, dann schlafen. Gepackt wird morgen früh. Der Wecker steht auf 05:18 Uhr.

Fazit

Zurück zur Katzen-Analogie: weder noch trifft es wahrscheinlich am besten. Die bösen Geister (Kopfweh, Entzugserscheinungungen von Zucker, Kohlenhydraten und Co.) sind im wesentlichen ausgeblieben. Zumindest heute. Das finde ich ganz gut. Ich gehe aber davon aus, dass es daran liegt, dass ich ja bereits zuvor auf das geachtet habe, was ich esse und Zucker, Kohlenhydrate und verarbeitete Lebensmittel eh schon eher selten auf meinem Speiseplan zu finden waren.

Zweites Fazit: Mein Standard-Tag ohne Sport ist ganz schön lahm-arschig. Ich verbringe um die 20 (!!!!) Stunden damit zu schlafen oder wenig bewegt rumzusitzen. Also Bürotiger statt Schmusekatze. An manchen Tagen fühlt es sich ja wirklich so an, wie eingesperrt. Nicht philosophisch werden – her mit dem errechneten Gesamtumsatz. Zahlen, Daten, Fakten!

Gesamtumsatz ‚La Franz‘: 1.962 kcal/Tag

Selbst ermittelt. Von mir.

Miau,

Franzi

Tag 1 – Brain Food Challenge

Heute geht es los… Whoowhoo! Meine Mitstreiter habe bereits knapp zwei Wochen Vorsprung, also kann ich es kaum erwarten endlich mit der Challenge durchzustarten. Ich bin gespannt wie viel sich für mich tatsächlich ändern wird. Denn erstmal beginnt ja alles ganz normal: Aufstehen, Limetten-Salz-Wässerchen trinken und auf zum Sport.

06:26 Uhr

Zack, die ersten 5 Minuspunkte eingehandelt. ein Kalium-Citrat enthält ein Süßigsmittel. Zu spät. Und der Amino-Elektrolyt-Komplex ist in dieser Hinsicht sicherlich auch nicht ganz kosher. Nun gut, aber dann lasse ich wenigstens das Whey nach dem Training weg in der Hoffnung, dass ich ja von nun an eigentlich auch so genug Proteine zwischen die Beißerchen bekomme.

Training – Unterkörper Tag – Läuft.

13:38 Uhr

Die Erkenntnis des Vormittags: Lachs ist ja mal nicht meins. Ich hatte zwar irgendwie so vor ein paar Monaten schon mal versucht meine Geschmacksnervend aran anzunähern, war aber bis dato noch unentschlossen, ob es mir schmeckt oder nicht. Jetzt steht es fest. Wir kommen nicht zusammen der Lachs und ich. Vielleich in sieben Jahren wieder. Ich werde es wie mit Oliven halten – immer mal wieder probieren, vielleicht geht ja irgendwann was.

Dabei sah es eigentlich ganz lecker aus mein Eiergericht mit Lachs, so gar zum Frühstück. Die Kollegen waren reichlich neidisch und vor allem auch reichlich belustigt über meine Miene beim Essen. Ach na ja was soll’s. Die zweite Hälfte liegt noch im Kühlschrank und wartet darauf, einem gesundheitsbewussten Mitmenschen mit Vorliebe für Lachs angedreht zu werden.

eierspeise_mit_lachs

Der Rest des Vormittags plätschert normal dahin. Angeblich habe ich gute Laune, so wird es von Dritten rapportiert. Kann sein. Außergewöhnliche Gründe – außer dass heute Tag 1 ist – gibt es dafür nicht. Kurioser Weise, gabs auch den ersten Kaffee so gegen halb zwölf. Ungewöhnlich. Sehr ungewöhnlich. Ist vielleicht doch was dran.

Erkenntnis zum Mittag: Wenn man umsteigt von Würzspinat auf Spinat ohne alles, dann sollte man das Würzen vielleicht selbst übernehmen. So war es also etwas fad. Sehr fad. Aber gemeinsam mit den vier Eiern, die ich mir aktuel maximal getraue in meiner Hand zu balancieren, hat es den Job zu meiner Zufriedenheit erfüllt. Fressi ist satt geworden.

Jetzt kreisen die Gedanken um das Abend essen. Und generell darum, wie ich das Thema „Meal Prep“ besser angehen kann. So schwer kann das mit der Planung und dem Vorkochen ja nicht sein. Oder? So jetzt aber erstmal zurück ans Telefon …

15:35 Uhr

Ehrlich gesagt bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich Lust auf einen Snack habe. Erlaubt ist es nicht. Drei Hauptmahlzeiten. That’s it. Also stellt sich die Frage nicht. Aber interessant ist es trotzdem. Ich bin eigentlich nicht der „Snacker“ am Nachmittag, aber ich so gegen fünf (oje, es ist noch nicht mal vier) überkommt mich meist der erste nächste Hunger nach dem Mittag. Während ich also dem Kollegen mit dem indischen Hintergrund mit einem Ohr lausche, lausche ich mal mit dem anderen in mich hinein.

Ich glaube es liegt einfach an der Abwesenheit der Möglichkeit einfach in das Tütchen mit Cashews neben meinem Schreibtisch zu greifen. In Kombination mit der Tatsache, dass ich gerade versuche meine Mahlzeiten der nächsten Tage zu planen. Ist mir doch eingefallen, dass ich schon letzte Woche meine Ökokiste bestellt hab und da will so einiges untergebracht werden. Phew. Ich glaube ich google das jetzt mal … also Meal Planning.

16:08 Uhr

Ich sehe mich schon mit mehr Essen als Klamotten auf Dienstreise starten am Mittwoch. Jetzt stelle ich mir dieses Äffchen vor, das sich die Augen zuhält. Ein sehr treffendes Bild.

16:37 Uhr

Finde keinen Abnehmer für das Lachs-Ei.

20:39 Uhr

Ich muss den Rechner ausmachen, es geht ja bald ins Bett. Und dieses Rechnerlicht ist wohl nicht gut für den Schlaf. Macht einen wach.

Und das Hühnchen fürs Frühstück muss/müsste ich auch noch Braten. Aber für die persönliche Veränderung hab ich schon was getan. Check. Nicht lachen … Ich hab nach dem Kochen die Küche ordentlicher verlassen als ich sie vorgefunden hab.

Fazit

Ich denke rein essentechnisch war heute erstmal noch gar nicht so viel anders als sonst. Ich vermute es findet alles mehr in meinem Kopf statt. Also zu wissen, dass es vorerst keinen Mozzarella, Frischkäse, Prosciutto und Co. gibt. Es fühlt sich schon an wie ein Verzicht.

Ansonsten: Ich muss mich mehr mit der Planung beschäftigen und mich vom Essen inspirieren lassen. Kann doch nicht sein, dass mir nix zum Essen einfallen will. Recherche zur Zubereitung muss ich auch noch machen. Oje, der Tag braucht jetzt schon mehr Stunden. Ich mach mich raus.

Franzi